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Asbest in Putz und Spachtelmassen

Zwar sind die Zeiten des sorglosen Umgangs mit Asbest in Europa lange vorbei – seine Herstellung und Verwendung wurde 1993 in Deutschland und 2005 in der gesamten EU verboten – dennoch sind Menschen auch heute noch mit dem krebserregenden Gefahrstoff konfrontiert. Diplom-Chemiker Dr. F. Jörg Wohlgemuth, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen der IHK Offenbach am Main, weist vor allem auf Putz- und Spachtelmassen hin. “In Fachkreisen ist seit langem bekannt, dass sie Asbest enthalten können”, erklärte er auf dem 18. Deutschen Sachverständigentag (DST) in Leipzig.

“Frühere Untersuchungen konzentrierten sich auf Spachtelmassen von Leichtbauwänden und spezielle Putze, zum Beispiel Sockelputze. Neuere Untersuchungen, unter anderen im Auftrag der Schulbau Hamburg (SBH), belegen aber, dass asbesthaltige Putze in weitaus mehr Fällen Verwendung fanden. Betroffen sind insbesondere Putze, von denen erhöhte Reißfestigkeit gefordert wird, zum Beispiel in Heizungsnischen, Fensterlaibungen und an Türanschlüssen. Aber auch als Flächenspachtel fanden asbesthaltige Produkte Verwendung, zum Beispiel auf Beton.”

Quelle: Medical Press

23.10.15

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