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Auf Reisen sollten Asthmatiker einen Notfallplan bei sich tragen

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Zimmerpflanzen filtern Formaldehyd aus Innenraumluft

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Asthmakranke Kinder mit skeptischen Eltern leiden mehr

17.11.08.

Familie

Foto: Shutterstock

Einstellung der Väter und Mütter spielt für Therapieerfolg große Rolle

Frankfurt/Main (AP) Die Einstellung der Eltern spielt für den Therapieerfolg bei asthmakranken Kindern eine große Rolle: Je weniger die Väter und Mütter davon überzeugt sind, dass sich das Atemwegsleiden gut kontrollieren lässt, umso häufiger treten bei den kleinen Patienten asthmatische Beschwerden auf. Darauf weist der Bundesverband der Pneumologen unter Berufung auf eine US-Studie hin. Demnach hat etwa ein Drittel der Kinder mit chronischem Asthma die Krankheit weniger gut unter Kontrolle, als es eigentlich möglich wäre.

Die jungen Asthmatiker hatten auch umso häufiger Beschwerden, je unregelmäßiger sie ihre Medikamente eingenommen hatten. «Bei der Befragung der Eltern stellte sich dann heraus, dass viele von ihnen Asthma als eine vorübergehend auftretende Krankheit betrachten – anstelle einer chronischen Erkrankung, was sie eigentlich ist», berichtet Michael Barczok vom Vorstand des Verbandes. «Mit dieser falschen Überzeugung tendieren sie dazu, nur dann therapeutische Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Krankheit Beschwerden macht, also offensichtlich Bedarf besteht.»

Aber auch ohne akute Beschwerden muss nach Angaben des Lungenspezialisten gegen die chronische Entzündung der Bronchien, die dem Asthma zugrunde liegt, medikamentös vorgegangen werden. Bei regelmäßiger Einnahme der sogenannten Kontroller-Medikamente, die entzündungshemmend wirkten, reagierten die Patienten dann auch auf unerwartet auftretende Asthma-Auslöser weniger gravierend. «Das heißt: Sie haben insgesamt weniger Beschwerden und ihr Asthma besser unter Kontrolle», erläutert Barczok.

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