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Asthma und COPD – Moderne Therapiestandards sichern Patienten hohe Lebensqualität

26.03.07.

Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen erfordern vom behandelnden Arzt besondere Aufmerksamkeit in Diagnostik und Medikation. Die Grundlage der Arzneitherapie schwerer Obstruktionen der Atemwege sind dabei hoch dosierte inhalative Corticosteroide in Kombination mit lang wirksamen inhalativen ß-Sympathomimetika. In schweren Fällen und im Notfall sehen die Leitlinien 2006 der Deutschen Atemwegsliga sowohl bei Asthma als auch bei COPD den Einsatz systemischer Corticosteroide vor.

Anlässlich des „9. Deutschen Lungentags” im vergangenen Jahr nahmen die Atemwegsspezialisten Prof. Dr. med. Roland Buhl, Mainz und Prof. Dr. med. Adrian Gillissen, Leipzig, aktuell Stellung zu diesem Thema. „Die Asthma-Therapie ist eine Erfolgsstory”, sagte Buhl. Mit den heute zur Verfügung stehenden inhalativen Medikamenten könnten über 90 % aller Asthma-Patienten so behandelt werden, dass sie ein weitgehend normales Leben führen können. Grundlage der Asthma-Behandlung ist eine umfassende Anamnese, darin waren sich beide Experten einig. Für sie steht es außer Frage, dass die frühzeitige und konsequente Therapie mit inhalativen Corticosteroiden die Grundlage der Asthma-Therapie ist. Bessere sich der Zustand des Patienten nach Einleitung der Therapie nicht innerhalb von ca. 30 Minuten, gehöre er in ein Krankenhaus, erläuterte Gillissen.

Damit es so weit erst gar nicht kommt, ist nicht nur die Therapietreue des Patienten erforderlich, sondern auch die Unterstützung durch die Familie und sein soziales Umfeld. Der Familie kommt durch Annehmen der Diagnose und positives Feedback eine wichtige Rolle zu. Patient und Familie sollten für Notfallsituationen geschult werden, um diese rechtzeitig erkennen zu können und dann entsprechend darauf zu reagieren.

Quelle: Medizin Aspekte

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