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Gemeinsamer Bundesausschuss vereinfacht die Dokumentation von Disease-Management Programmen

15.09.07.

Foto: Gemeinsamer Bundesausschuss vereinfacht die Dokumentation von Disease-Management Programmen

Foto: Photos.com

Im Zuge seiner Bemühungen um den Bürokratieabbau in der ärztlichen Versorgung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Dokumentationsanforderungen von Disease-Management-Programmen (DMP) vereinfacht. Einen entsprechenden Beschluss zu den Dokumentationsanforderungen der DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, koronare Herzkrankheit (KHK), Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin.

Es wurden Datensätze entwickelt, auf deren Grundlage eine indikationsübergreifende Dokumentation unter Berücksichtigung von relevanten Begleiterkrankungen mit Hilfe einer entsprechenden Computersoftware möglich ist. Der Dokumentationsumfang wurde deutlich reduziert und konsequent auf diejenigen Parameter begrenzt, die der Erfassung von Begleiterkrankungen, der Behandlungsplanung sowie der Qualitätssicherung und Auswertung der Programme dienen. Der Beschluss sieht vor, dass die DMP-Dokumentation künftig ausschließlich auf elektronischem Wege erfolgt, die Einschreibedokumentation erheblich vereinfacht und die bisherige Trennung der Datensätze in einen Kurz- und Langdatensatz aufgehoben wird. Die Dokumentation für das DMP Brustkrebs wurde noch nicht in das indikationsübergreifende Konzept integriert. Deren Verbesserungsbedarf soll separat überprüft werden.

“Der Bürokratieabbau in diesem und anderen Bereichen der ärztlichen Versorgung ist dem G-BA ein wichtiges Anliegen. Die Vereinfachung der DMP-Dokumentation soll auch die Akzeptanz der strukturierten Behandlungsprogramme verbessern. Der G-BA hat die Vorschläge einer im Bundesgesundheitsministerium mit Fragen des Bürokratieabbaus befassten Arbeitsgruppe deshalb zügig aufgegriffen und umgesetzt”, sagte der Vorsitzende des G-BA, Dr. Rainer Hess, in Berlin.

Quelle: Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)

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