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Rasch wirksame Asthmasprays nicht regelmäßig inhalieren

23.01.08.

Foto: Rasch wirksame Asthmasprays nicht regelmäßig inhalieren

Foto: Shutterstock

VITA-Studie zur Apothekerberatung

Jeder Asthmatiker braucht ein rasch wirksames Asthmamedikament. Bei Bedarf werden ein bis zwei Sprühstöße eingeatmet, pro Tag aber nicht mehr als zwölf. Besteht darüber hinaus Atemnot, sollten Patienten mit ihrem Arzt über ihre Therapie sprechen. Eine regelmäßige oder vorsorgliche Anwendung ist nicht empfehlenswert: Die rasch wirksamen Asthmamittel haben im Unterschied zu anderen Wirkstoffen keinen Einfluss auf die grundlegenden entzündlichen Prozesse des Asthmas. Deshalb werden bei schwereren Asthmaformen verschiedene Arzneimittelgruppen miteinander kombiniert. Als Bedarfsmedikamente bei allen Schweregraden des Asthmas werden die Wirkstoffe Fenoterol, Reproterol, Terbutalin und Salbutamol eingesetzt. Sie sind meist gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen, wie Zittern oder Unruhe, treten vor allem in den ersten Tagen der Inhalation auf.

Viele Asthmatiker kennen sich mit ihrer Medikation nicht gut genug aus. Die richtige Inhalationstechnik ist leicht erlernbar, so ein Ergebnis der VITA-Studie (Verbesserung der Inhalationstechnik von Menschen mit Asthma und COPD in Apotheken) der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Damit bei der Inhalation die Wirkstoffe in die Lunge gelangen, sollte langsam und tief eingeatmet werden. Dann den Atem zehn Sekunden lang anhalten. Das Mundstück muss bei der Inhalation nach unten zeigen, es wird mit den Lippen fest umschlossen. Der Kopf wird leicht zurückgeneigt, das begradigt die Atemwege, und der Wirkstoff gelangt bis in die Bronchien. Vor der Inhalation wird das Dosieraerosol kräftig geschüttelt. Auch sollte das Mundstück des Dosieraerosols regelmäßig gereinigt werden, um ein Verkleben des Ventils zu vermeiden. Zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an Asthma und benötigen für den Bedarfsfall und/oder dauerhaft Medikamente.

Quelle: ABDA

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