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Ursachen für Asthmaerkrankungen

Die Schleimhaut der Bronchien ist bei Menschen, die an Asthma leiden, ununterbrochen in Abwehrbereitschaft und bei Kontakt mit eigentlich harmlosen Substanzen kann es zu einer Entzündungsreaktion des Körpers kommen. Die Schleimhaut wird verstärkt durchblutet, schwillt an und es bildet sich ein zäher Schleim.

Asthma kann durch eine ganze Reihe unterschiedlicher Reize oder auch Situationen ausgelöst werden. Man unterscheidet zwischen allergischem und nicht allergischem Asthma. Das allergische Asthma wird durch Allergene, wie Hausstaubmilbenkot, Pollen, Schimmelpilze, Bettfedern, Tierhaare oder auch berufliche Allergene z. B. Mehl beim Bäckerasthma hervorgerufen. Nicht allergische Reize können chemische Reize sein, z. B. Haushaltsreiniger, Haarspray, Duftstoffe aus Parfums, Tabakrauch, Farben und Lacke oder einige Medikamente. Zudem gibt es noch eine Reihe verschiedener anderer Reize, durch die ein Asthmaanfall ausgelöst werden kann, wie das Einatmen von kalter Luft, körperliche Anstrengung, psychische Belastungen und bakterielle oder virale Infekte.

Bei Kindern wird Asthma vor allem durch Zigarettenrauch begünstigt. So wurde festgestellt, dass Kinder aus Raucherhaushalten viel häufiger an Asthma erkranken und meist auch stärkeres Asthma entwickeln, als Kinder aus Nichtraucherhaushalten. Zudem neigen Stadtkinder eher dazu, allergisches Asthma zu entwickeln als Kinder, die auf dem Land aufgewachsen sind, wo sie bereits früh Kontakt mit starken Allergenen wie Tierhaaren hatten, jedoch andere Auslöser wie Luftverschmutzung wegfallen.

Julia Warnau

04.08.06

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