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Mögliche Beschwerden

Jedes Mädchen und jede Frau empfindet ihre Periode anders. Einige Frauen haben überhaupt keine Beschwerden, andere Frauen leiden unter der einen oder anderen Einschränkung, und wieder andere sind während ihrer Periode völlig außer Gefecht gesetzt. Weil der Periode halt so unterschiedlich abläuft, kann auch jedes junge Mädchen einfach nur abwarten, was die erste Periode mit sich bringt.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff PMS?

PMS oder auch prämenstruelles Syndrom beschreibt eine Sammlung von unterschiedlichen Beschwerden, die junge Mädchen, aber auch erwachsene Frauen vor ihrer Periode belasten. Hierzu zählen:

Kopfschmerzen: Kopfschmerzen vor der Periode können unterschiedlich ausgeprägt sein. Es ist sowohl ein dauerhaft unterschwelliger Schmerz möglich, aber auch Phasen mit stark ausgeprägten Kopfschmerzen.

Ziehen in Brust oder Unterleib: Dabei handelt es sich meist nicht um einen dauerhaften Schmerz, sondern eher um ein phasenweise auftretendes Ziehen in der Brust oder im Unterleib. Dennoch kann auch dieses Ziehen vor der Periode recht unangenehm werden.

Schlafstörungen: Schlafstörungen äußern sich in einem unruhigen Schlaf oder in der Unfähigkeit durchzuschlafen. Meist fühlen sich die Betroffenen nach solchen Nächten nicht wirklich ausgeruht und sind erschöpft.

Launenhaftigkeit und Stimmungsschwankungen: Die Betroffenen werden als launenhaft oder zickig bezeichnet. Nicht selten regen sie sich über Kleinigkeiten auf, die sie im Normalfall gar nicht kümmern würden oder die Betroffenen sind so empfindlich, dass sie ohne wirklichen Grund in Tränen ausbrechen. Im nächsten Moment ist dann alles wieder vorbei und es wird gelacht.

Probleme mit der Konzentration: Die Betroffenen wirken zerstreut und fahrig. Sie können sich vor ihrer Periode nicht mehr auf ihre Aufgaben konzentrieren.

Unter PMS können sogar junge Mädchen vor ihrer ersten Periode leiden. Dabei müssen aber nicht alle oben genannten Beschwerden gleichzeitig auftreten. Sie können auch mal stärker, mal schwächer sein. Möglicherweise leiden die Betroffenen nur unter Launenhaftigkeit und Stimmungsschwankungen oder aber nur unter Kopfschmerzen. PMS tritt eine gewisse Zeit vor der eigentlichen Periode auf. Das kann im schlimmsten Fall 2 Wochen vorher, aber auch nur 2 Tage vorher sein. Wie die Periode selbst, so sind auch die mit ihr verbundenen Beschwerden von Mädchen zu Mädchen und von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.

Die häufigsten Beschwerden während der Periode

Es wird angenommen, dass i. d. R. die Beschwerden des PMS sich bis in die Periode hinein halten und dann nach den ersten zwei Tagen der Periode verschwinden. Das mag auf einige Mädchen und Frauen zutreffen, doch gibt es auch unzählige Mädchen oder Frauen, die vor ihrer Periode keinerlei Beschwerden haben. Die Beschwerden treten dann oftmals zusammen mit der Periode selbst auf. „Ich leide unter Regelschmerzen“ ist eine Aussage, die man zu dieser Zeit häufig hört. Mit dem Begriff Regelschmerzen sind meist mehr oder weniger ausgeprägte Unterleibsschmerzen gemeint. Auch bei dem Thema Regelschmerzen gibt es gravierende individuelle Unterschiede.

Bei manchen Mädchen oder Frauen beschränken sich die Regelschmerzen auf ein leichtes Ziehen im Unterleib, welches entweder dauerhaft anhält oder aber nur phasenweise eintritt. Andere Mädchen oder Frauen leiden unter starken, krampfartigen Schmerzen, die ebenfalls nur in Phasen auftreten oder aber auch von Dauer sein können. Nicht selten sind die Unterleibsschmerzen so stark, dass sie sich bis zum Rücken und/oder den Oberschenkeln ziehen und somit unangenehme Rückenschmerzen und/oder Schmerzen in den Oberschenkeln verursachen. In diesen Fällen kommen die betroffenen Mädchen oder Frauen oftmals nicht ohne Schmerzmittel aus. Sowohl das Ziehen als auch die krampfartigen Schmerzen im Unterleib rühren daher, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht, um so die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut zu unterstützen.

Parallel zu den im Vorfeld genannten klassischen Regelschmerzen können auch weitere Beschwerden auftreten. Während die einen über Übelkeit oder sogar Erbrechen klagen, kämpfen die anderen mit Heißhungerattacken. Auch Kopfschmerzen oder Durchfall sind keine Seltenheit während der Zeit der Periode. Darüber hinaus schlafen einige schlechter und haben dementsprechend mit andauernder Müdigkeit zu kämpfen, andere wiederum leiden unter Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsstörungen. Grundsätzlich erinnern die bei der Periode auftretenden Beschwerden stark an die dem PMS zugeordneten Beschwerden. Doch während die Beschwerden des PMS bereits vor der eigentlichen Periode auftreten, stellen sich Letztere erst ein, wenn die erste Blutung erfolgt ist.

Doch unabhängig davon, wann die Beschwerden einsetzen, begleiten sie die betroffenen Mädchen und Frauen in der Regel nur während der ersten zwei Tage der Periode. In seltenen Ausnahmefällen kann es aber auch sein, dass die Betroffenen während der kompletten Periode, sprich über die ganze Zeit der Blutung, unter den genannten Beschwerden leiden.

Wie in der gesamten Geschichte der Periode gilt auch hier, dass Beschwerden bei der Periode keine Seltenheit sind, aber auch nicht jede treffen müssen. Manche Mädchen und Frauen kommen ohne Probleme durch ihre Periode und andere leiden mehr oder weniger unter den einen oder anderen Beschwerden. Das lässt sich leider nicht beeinflussen.

Melissa Seitz

22.03.11

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