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Bayerische Krebsgesellschaft e. V.

Selbsthilfegruppe für Männern von an Krebs erkrankten Frauen

Am 24. Juni 2015 startete in Regensburg unter dem Dach der Bayerischen Krebsgesellschaft eine neue Selbsthilfegruppe für Männer, deren Partnerinnen an Brustkrebs erkrankt sind. Die Treffen finden jeden 4. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr in den Räumen der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Regensburg, Landshuter Str. 19, in 93047 Regensburg, statt, so die Bayerische Krebsgesellschaft. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Selbsthilfegruppe ist offen für Männer, deren Frauen an Brustkrebs oder einer anderen gynäkologischen Krebsart erkrankt sind oder waren. Dieser Schwerpunkt wurde bewusst gewählt, da Brust-, Gebärmutter- und Eierstockkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau zählen. Diese Krebserkrankungen und ihre Therapien greifen besonders stark in den Hormonhaushalt der Frau ein und beeinflussen massiv ihr Selbstbild und ihr Selbstwertgefühl. Dies wirkt sich indirekt auch auf die Beziehung zwischen Mann und Frau und die Partnerschaft aus. Deshalb bietet die neue Regensburger Selbsthilfegruppe betroffenen Männern die Möglichkeit zum offenen Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung.

Initiator der Gruppe ist der Krankenpfleger und Theologe Rainer Hübner, dessen Frau 2014 an Brustkrebs erkrankte. Aufgrund eigener Erfahrungen möchte er die Männer auf ihrem gemeinsamen Weg mit der Partnerin unterstützen und ihnen dabei helfen, besser mit den Problemen, Ängsten und Herausforderungen der Erkrankung fertigzuwerden.

Die Diagnose Brustkrebs erschüttert nicht nur die betroffene Frau, sondern auch die Familienangehörigen. Vor allem die Männer stehen vor der großen Herausforderung, ihre Partnerinnen auf dem anstrengenden Weg der Therapie ermutigend zu begleiten. Neben der emotionalen Belastung müssen sie ihren Beruf, die Kindererziehung, den Haushalt und alle sonstigen Verpflichtungen bewältigen. Eigene Bedürfnisse und Wünsche an die Partnerschaft geraten da schnell in den Hintergrund. Auch die Beziehung zwischen Mann und Frau verändert sich durch die Erkrankung – nicht zuletzt aufgrund der hormonellen Umstellung während der Therapie – und muss neu definiert und gelebt werden. Offene oder verdeckte Spannungen und Konflikte bleiben dabei nicht aus. Damit der gemeinsame Weg in eine neue Qualität der Beziehung münden kann, sind Verständnis, Mitgefühl und Achtsamkeit wichtig, heißt es.

Quelle: Befund Krebs 4/2015

19.11.15

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