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Die Behandlung der Schlafapnoe ist besonders wichtig

Für Menschen, die sowohl an Schlafapnoe als auch an einer COPD leiden – auch als „Overlap-Syndrom“ bekannt – kann die Behandlung der Schlafstörung lebensrettend sein, so die Ergebnisse einer Studie. Forscher von der amerikanischen Brown University haben herausgefunden, dass die Behandlung mit CPAP (Continuous Positive Airway Pressure) das Todesrisiko bei den Betroffenen senkt.

Die Studie, die im Journal of Clinical Sleep Medicine veröffentlicht wurde, basiert auf Daten von 10.272 Patienten. Von diesen hatten 3.396 Personen COPD oder obstruktive Schlafapnoe. Davon wiederum wurden bei 227 Patienten beide Krankheiten diagnostiziert. Diese Gruppe wurde mit CPAP behandelt. Die Forscher beobachteten über einen Zeitraum von drei Monaten, wie gut die Studienteilnehmer die CPAP-Behandlung umsetzten und welche Folgen das für den Gesundheitszustand der Betroffenen hatte.

Zusammenhang zwischen CPAP-Therapie und Sterberisiko

Bis zum Ende des Untersuchungszeitraumes waren 17 Patienten, die sowohl Schlafapnoe und COPD hatten, gestorben. Im Verlauf der Studie fanden die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen CPAP-Compliance und dem Sterberisiko. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten mit Overlap-Syndrom die CPAP benutzen, eine signifikant höhere Überlebensrate haben, als diejenigen, die dies nicht tun. Die Wissenschaftler entdeckten, dass selbst ein minimaler Einsatz von CPAP das Sterberisiko verringern kann. Dieser Effekt erhöhte sich mit steigender Stundenzahl der nächtlichen CPAP-Therapie.

Quelle: COPD und Asthma 03/2013

30.01.14

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