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Behandlung mit Vitamin D scheint Schubrisiko bei MS nicht zu verringern

Vitamin D in hohen Dosen scheint keine signifikante Auswirkung auf das Schubrisiko bei MS-Betroffenen zu haben. Das ergab eine Metaanalyse von Forschern der Barts and the London School of Medicine and Dentistry, veröffentlicht im Multiple Sclerosis Journal. Die Wissenschaftler untersuchten und verglichen fünf Studien, bei denen insgesamt 129 MS-Patienten hoch dosierte Vitamin-D-Präparate erhielten. 125 MS-Betroffene bildeten die Kontrollgruppe. Dabei konnten die Forscher keine bedeutenden Unterschiede in der Schubhäufigkeit zwischen beiden Gruppen feststellen.

Ein Vitamin-D-Mangel wird schon länger in Verbindung mit einem erhöhten Schubrisiko gebracht. Bei vielen von MS Betroffenen liegt ein solcher Mangel vor. Da die Studien, die die britischen Forscher miteinander verglichen, verschiedenen methodischen Beschränkungen unterlagen, gehen sie davon aus, dass weitere Studien zu diesem Thema nötig sind.

Quelle: Befund MS 03/2013

11.02.14

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