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Bewegung verringert möglicherweise die Krankheitsaktivität bei Kindern

Einer Studie der Universität Toronto zufolge, veröffentlicht in Neurology, der Fachzeitschrift der American Academy of Neurology (AAN), haben Kinder mit MS, die regelmäßig Sport treiben, eine verringerte Krankheitsaktivität. Für die Studie wurden 31 Kinder mit MS und 79 Kinder mit einem einzelnen neurologischen Entzündungsfall befragt, ob sie von Müdigkeit und Depression betroffen seien und wie oft sie Sport treiben, berichtet die AAN. Bei 60 dieser Kinder wurde zudem ein MRT des Gehirns durchgeführt, um das Gehirnvolumen zu messen sowie die Anzahl und den jeweiligen Typ von MS-Läsionen zu identifizieren.

Nur 45 % der Kinder mit MS gaben an, dass sie an anstrengenden physischen Aktivitäten teilnahmen, während dies 82 % der anderen Kinder bejahten. Die Kinder mit MS, die sich körperlich anstrengten, wiesen eine geringere Anzahl von Läsionen auf, die auf eine Krankheitsaktivität hindeuten, als die Kinder mit MS, die anstrengende körperliche Aktivitäten verneint hatten. Zudem waren die Läsionen bei ihnen kleiner und es traten im Durchschnitt 0,5 MS-Schübe pro Jahr bei ihnen auf, während die Kinder mit MS, die keinen Sport trieben, im Durchschnitt einen Schub pro Jahr verzeichneten. Die Studie legt nahe, dass ein Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Krankheitsaktivität besteht, eine Ursache-Wirkung-Beziehung herstellen konnte sie jedoch nicht.

Quelle: Befund MS 3/2015

07.12.15

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