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Bluttest soll das Risiko für einen Asthmaanfall durch Schnupfenviren voraussagen

Ein für Nicht-Betroffene meist harmloser Schnupfen kann bei Asthmatikern als auch bei COPD-Patienten schwere Anfälle auslösen und die Krankheitssymptome verschlimmern. Denn die sog. Rhinoviren, die den Infekt verursachen, fördern das krampfartige Zusammenziehen der Atemwege, wodurch Atemnot entsteht. Doch nicht alle Menschen mit Asthma sind gleichermaßen betroffen. Während dem einem die Erkältung kaum etwas ausmacht, kann diese andere sogar in lebensbedrohliche Situationen bringen.

Wie die Medizinische Universität Wien berichtet, stellten Wissenschaftler der Hochschule in dem Fachmagazin EBioMedicine einen Antikörpertest vor, mit dessen Hilfe es möglich sein soll, Risikopatienten für einen Asthmaanfall schnell zu identifizieren.

Für die Studie untersuchten die Forscher das Blut von 28 Asthmapatienten und elf nicht-betroffenen Probanden. Das Ergebnis: Asthmatiker, bei denen das Schnupfenvirus Anfälle verursachte, wiesen schon vor der Infektion deutlich mehr Antikörper gegen das Virusprotein VP-1 auf als die Gruppe der Nicht-Betroffenen sowie die der Patienten ohne durch Viren ausgelöste Anfälle. Dieses Protein kommt in allen der bisher bekannten 150 Schnupfenviren-Stämme vor und ist daher als Diagnosemarker geeignet.

Quelle: COPD und Asthma 1/2015

15.06.15

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