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Intraoperative Radiotherapie bei Brustkrebs: einmalige Bestrahlung ausreichend

Die neuesten Ergebnisse der TARGIT-Studie (TARGeted Intraoperative Radiation Therapy) zur Intraoperativen Radiotherapie (IORT) bei Brustkrebs bestätigen den Erfolg der schonenden Behandlung. Die Lanzeitdaten wurden in The Lancet publiziert. ...

 

Zielgerichtete Brustkrebstherapie

Verschiedene Faktoren beeinflussen Wachstum und Teilung von Zellen – auch von Krebszellen. Rezeptoren, die auf der Zelloberfläche sitzen, leiten Wachstumssignale an den Zellkern weiter. Auch das HER2- Protein ist ein ...

 

Auszeichnung für bessere Brustkrebstherapie

Diesjähriger Preisträger ist Professor Dr. Michael F. X. Gnant, Klinische Abteilung für Allgemeinchirurgie der Universitätsklinik für Chirurgie, Wien. Er erhielt diese Auszeichnung für Forschungsergebnisse, die helfen, junge Patientinnen mit Brustkrebs ...

 

Moderne Strahlentherapie

Auch in der Strahlentherapie haben sich die Behandlungsmethoden verfeinert. „Die Strahlentherapie gibt es seit 100 Jahren, aber was sich technologisch in den letzten 15 Jahren verändert hat, gleicht einem Quantensprung“, ...

 

Studie zu Bluthochdruck-Medikamenten

Die Behandlung von Brustkrebspatientinnen mit Beta-Blockern kann die Metastasierung reduzieren, wie im März auf der siebten Europäischen Brustkrebskonferenz (EBCC7) in Barcelona vorgetragen wurde. Teams um Dr. Desmond Powe (Universität Nottingham) ...

 

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Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben

08.10.07.

Foto: Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben

Foto: Shutterstock

Wird Brustkrebs früh erkannt, bestehen für die betroffenen Frauen große Heilungschancen. Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening, wie es in Deutschland inzwischen fast flächendeckend angeboten wird, ist die bisher beste Methode zur Früherkennung eines bösartigen Tumors in der Brust. Über 30 Arztpraxen und Krankenhäuser, auch Screening-Einheiten genannt, öffnen im Brustkrebsmonat Oktober ihre Türen und laden Interessierte ein, sich vor Ort persönlich über das Thema Brustkrebsfrüherkennung zu informieren. Dort stellen Experten das Screening-Programm ausführlich vor und stehen für Gespräche zur Verfügung. “Frauen sollten die Chance nutzen und dort ihre Fragen zur Früherkennung klären”, sagt Jan Sebastian Graebe-Adelssen, Geschäftsführer der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Nur wenn das Programm transparent sei und sich die betroffenen Frauen ausreichend informiert fühlten, könnten sie auch Vertrauen in das Mammographie-Screening entwickeln. Erste Trends zeigten, dass die Entdeckungsraten von Brustkrebs in Deutschland die hohen Erwartungen der EU-Leitlinien erfüllten, so Graebe-Adelssen.

Eine Terminübersicht zum Tag der offenen Tür findet sich im Internet unter: www.kooperationsgemeinschaft-mammographie.de

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebskrankheit bei Frauen. Etwa zehn Prozent der Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens daran, die meisten nach dem 50. Lebensjahr. Fast 18.000 Frauen sterben pro Jahr an der bösartigen Erkrankung. Zur Früherkennung von Brustkrebs wurde in den letzten Jahren das Mammographie-Screening eingeführt auf Grundlage von qualitätsgesicherten Europäischen Leitlinien. In Deutschland haben alle Frauen zwischen 50 bis 69 Jahre Anspruch auf eine Mammographie, sobald das Screening in ihrer Region angeboten wird. Die Frauen dieser Altersgruppe werden regelmäßig anhand von Meldedaten im Abstand von zwei Jahren eingeladen. Insgesamt haben rund 10 Mio. Frauen Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchung.

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie hat die Aufgabe, das Mammographie-Screening in Deutschland nach europäischen Qualitätsstandards einzuführen und zu koordinieren. Gegründet wurde sie 2003 von den Spitzenverbänden der Gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Quelle: Kooperationsgemeinschaft Mammographie

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