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Bundesverband der Kehlkopfoperierten e. V. feierte 40 Jahre Bestehen

Mit dem neuen Präsidenten Friedrich Wettlaufer ging der Bundesverband der Kehlkopfoperierten aus seinem Bundeskongress hervor, der unter dem Motto „40 Jahre Bundesverband – 40 Jahre Krebs-Selbsthilfe im Wandel“ stand – denn die Selbsthilfeorganisation konnte 2014 auf 40 aktive und engagierte Jahre zurückblicken.

Eine Chronik, die über die Internetseite des Verbands der Kehlkopfoperierten zu beziehen ist, zeigt die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre: Der Bundesverband der Kehlkopfoperierten hat sich am 12. September 1974 in Aachen gegründet – damaliges Leitmotiv war „Bürger ohne Kehlkopf – Kein Leben im Abseits“. Damit gehört der Bundesverband der Kehlkopfoperierten zu den ältesten Organisationen der Krebs-Selbsthilfe.

Zu den heutigen Zielen des rund 6.000 Mitglieder starken Verbands gehören die Stärkung der stimmlichen, medizinischen, gesundheitlichen und beruflichen Rehabilitation, die Förderung des Erfahrungsaustauschs unter den Mitgliedern, die Information von Behörden und die politischen Gremien über die Probleme der Betroffenen und die Anregung von Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Situation sowie die Vertretung der Anliegen der Betroffenen in der Öffentlichkeit.

Zum Aufgabengebiet des Bundesverbands der Kehlkopfoperierten gehört beispielsweise die Beratung für Betroffene und Angehörige, Vermittlung von Kontakten zu den Landesverbänden, regionalen Vereinen und Selbsthilfegruppen oder die Hilfestellung bei sozialrechtlichen Problemen. Auch ein Seminarprogramm wird für die Mitglieder des Verbands angeboten – z. B. für Patientenbetreuer, Wassertherapie-Seminare, Intensiv-Stimmseminare und die Seminare für weibliche Kehlkopfoperierte. Insgesamt gibt es im Verband fünf Arbeitsgruppen und Netzwerke. Der Arbeitskreis Sozialrecht besteht dabei aus Mitgliedern aus fast allen Landesverbänden des Bundesverbandes. Die Mitglieder diskutieren aktuelle sozialpolitische Themen und erarbeiten Stellungnahmen und Positionen für den Bundesverband. Die Mitgliederzeitschrift Sprachrohr erscheint viermal im Jahr. Hier kommen Experten aus dem Medizin- und Sozialbereich zu Wort. In jeder Ausgabe wird ein Schwerpunktthema ausführlich behandelt.

Der neue Präsident Friedrich Wettlaufer sagte auf dem Bundeskongress mit Blick auf die Zukunft des Verbands: „Nach den neuesten Berichten der Weltgesundheitsorganisation ist in den nächsten 20 Jahren mit einer Zunahme der Tumorerkrankung um bis zu 40 % zu rechnen. Jede 20. Tumorerkrankung bildet sich im Kopf-Hals-Bereich. Für unseren Verband bedeutet dies, im Sinne der Krebs-Selbsthilfe in Zukunft verstärkt Aufklärungsarbeit zu leisten. Zudem muss die Lebensqualität der Betroffenen oberste Priorität haben und dafür wollen wir uns gemeinsam einsetzen.“ Er hofft daher auch in Zukunft auf das Engagement von Kehlkopfoperierten: „Mein persönlicher Wunsch für die Zukunft ist, dass sich immer wieder Menschen finden mögen, die bereit sind, sich für ihre Leidensgefährten uneigennützig einzusetzen, damit unser Verband noch viele weitere Jahre Bestand hat.“

Quelle: Befund Krebs 5/2014

15.04.15

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