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15 Jahre Bundesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe

Auf 15 Jahre Bestehen kann der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe in diesem Jahr zurückblicken: „Informieren, helfen, Einfluss nehmen“ – diese Stichworte charakterisieren die Arbeit des BPS.

So erstellt der Bundesverband Patienteninformationen und Broschüren zum Thema Prostatakrebs, zudem erscheint dreimal jährlich das verbandseigene BPS-Magazin. BPS-Vertreter sind darüber hinaus an der Erstellung von weiteren Patientenratgebern beteiligt. Auch die Website des BPS bietet eine Fülle an Informationen für Erkrankte, ihre Angehörigen und andere Interessierte. So sind rund 600 Seiten mit Texten zu den verschiedenen Aspekten der Erkrankung abrufbar, betont der BPS in seinem Jahresbericht 2014. Ein besonderes Angebot für Selbsthilfegruppen-Mitglieder sind Online-Vorträge bzw. -seminare von Experten, in denen beispielsweise medizinisches Wissen vermittelt wird.

Das Stichwort „Helfen“ zeigt sich vor allem in der umfassenden Selbsthilfegruppenarbeit des BPS. Im vergangenen Jahr waren 237 Selbsthilfegruppen unter dem Dach des BPS organisiert. Für Leiter und Mitglieder der Selbsthilfegruppen wird ein eigenes Schulungsprogramm angeboten, zu Themen wie kreative Gruppenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit oder Basiswissen als Gruppenleiter. Zudem unterhält der BPS eine Telefonhotline für alle Ratsuchenden unter 08 00/7 08 01 23 dienstags, mittwochs und donnerstags von 15–18 Uhr. 2014 wurden dabei Fragen von Anrufern in 857 Gesprächen beantwortet. Das Besondere: Die unabhängigen Berater sind seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Prostatakrebsselbsthilfe engagiert und selbst an Prostatakrebs erkrankt. Sie kennen Ängste und Fragen aus eigenem Erleben und unterstützen Ratsuchende mit Informationen, betont der BPS.

Auch auf politischer Ebene tätig

Im BPS exisitiert ein Gesundheitspolitischer Ausschuss (GpA): Seine Aufgabe ist die Vertretung der Patienteninteressen im Gesundheits- und Sozialwesen. Er verfolgt die Umsetzung der BPS-Ziele in komplexen medizinischen und politischen Prozessen, die hohe Anforderungen an die ehrenamtlichen Mitglieder des GpA stellen. Die Vertretung der Patienteninteressen im Gemeinsamen Bundesauschuss hat für den BPS dabei herausragende Bedeutung. Im wissenschaftlichen Bereich engagiert sich der BPS durch die Mitarbeit an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien sowie an Patientenleitlinien. Zudem unterstützt der BPS Studienvorhaben zum Prostatakrebs und informiert über diese, wie die PREFERE-Studie.

Quelle: Befund Krebs 4/2015

06.10.15

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