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Schnarchen

Unter Schnarchen oder medizinisch auch Rhonchopathie versteht man laute Atemgeräusche während des Schlafs. Hervorgerufen wird das unbewusste Schnarchen dadurch, dass durch eine Blockade der Atemwege das Gaumensegel, das Zäpfchen oder andere Teile des Rachens beim Einatmen vibrieren. An sich ist Schnarchen eine den Bettpartner störende, jedoch harmlose Erscheinung und keine Krankheit. Wenn es jedoch beim Schnarchen zu Atemaussetzern kommt, spricht man von einer schlafbezogenen Atmungsstörung.

Wie kommt es zum Schnarchen?

Wird die regelmäßige Atmung durch das Schnarchen unterbrochen, kann es zu Atemaussetzern kommen, die in der Folge erhebliche Konsequenzen haben können. Denn dadurch kommt es zu einer nächtlichen Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff, einer sogenannten Schlafapnoe. Häufig bemerkt der Schnarcher diese Atemaussetzer nicht selbst, sondern wird von seinem Partner darauf aufmerksam gemacht. Die Folgen sind Müdigkeit am Tag, die zu dem gerade unter Autofahrern berüchtigten Sekundenschlaf führen können. Aufgrund des nicht erholsamen Schlafes fühlen sich die Betroffenen tagsüber erschöpft und ausgelaugt und gelegentlich nicken sie am Tage für einige Sekunden ein. Das kann gerade beim Autofahren fatale Folgen haben. Übergewicht, Alkoholkonsum und Medikamente wie Schlaf- und Beruhigungsmittel können die Neigung zum Schnarchen fördern. Ursache kann auch eine Verkrümmung der Nasenscheidewände sein.

Was hilft gegen Schnarchen?

Bei möglichem Übergewicht könnte eine Reduzierung des Übergewichts helfen. Der Verzicht auf Alkohol und Schlaftabletten kann hilfreich sein und auch eine Veränderung der Schlafposition könnte nützlich sein. Dabei sollte der Kopf etwas höher gelagert werden. Bei Menschen, die bei offenem Mund Schnarchen, helfen sogenannte Kinnbinden, den Mund während des Schlafes geschlossen zu halten. Es gibt darüber hinaus eine große Anzahl weiterer Hilfsmittel, die man ausprobieren kann. Wenn es während des Schlafens zu einer Schlafapnoe kommt und die Atmung für kurze Zeit aussetzt, sollte man einen Arzt aufsuchen und die genauen Ursachen abklären lassen.

Pia-Susan Berger-Bügel

14.02.13

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