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Viele COPD-Patienten wenden Inhalatoren falsch an

Laut Deutscher Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Deutschen Lungenstiftung (DLS) wenden in Deutschland rund zwei Drittel aller Patienten mit Lungenerkrankungen ihren Inhalator falsch an und gefährden so ihren Behandlungserfolg. „Anwendungsfehler führen dazu, dass Patienten eine zu geringe Dosis einnehmen und die Krankheitssymptome sich verschlimmern können“, erklärt Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier, Vorsitzender der DLS.

Zudem sei die Zahl der Inhalatorenmodelle und inhalierbaren Medikamente in den letzten Jahren stark angestiegen. „Viele Ärzte sind inzwischen durch die große Zahl verfügbarer Systeme verwirrt“, erklärt der Experte. Durch Rabattverträge zwischen Herstellern und Krankenkassen, ist das Risiko groß, dass Patienten in der Apotheke nicht das Produkt bekommen, das der Arzt verschrieben hat. „Stattdessen erhalten sie oft ein kostengünstigeres Präparat, auf das sie u. U. nicht geschult sind“, erklärt Prof. Vogelmeier. DGP und DLS fordern daher eine eindeutige Farbkennzeichnung der Inhalatoren und Schulungsangebote für Lungenpatienten.

Quelle: COPD und Asthma 2/2016

21.07.16

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