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Sauerstoff ist lebensnotwendig

Mehr als 80 000 Menschen in der Bundesrepublik können nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen, so dass ihr Leben zunehmend an Qualität verloren hat. Sie müssen deshalb 24 Stunden – Tag für Tag – dieses Lebenselixier zugeführt bekommen. Diese letzte Chance heißt Sauerstoff-Langzeit-Therapie.

Ist nun die Konsequenz soziale Ausgrenzung und keine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben?

10 Jahre LOT

Vor 10 Jahren haben Ärzte und Betroffene beschlossen eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Die Gründer sahen großen Nachholbedarf bei der Information über die Sauerstoff-Langzeit-Therapie bei Betroffenen, Angehörigen und auch Ärzten.

Die Aufgabenschwerpunkte wurden wie folgt formuliert:

  • Hilfe zur Selbsthilfe durch Öffentlichkeitsarbeit und Patientenaufklärung
  • Aktive Mitarbeit der Patienten zum eigenen Nutzen
  • Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenkassen und Behörden
  • Einbeziehung der Betroffenen in die täglichen gesellschaftlichen Abläufe.

Die Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V. startete 1997 mit 45 Mitgliedern. Die Selbsthilfegruppe hat sich bis heute als Brücke zwischen Patienten und Medizinern etabliert. Sie ist das Bindeglied in einer sich schnell verändernden technischen, medizinischen Welt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Sauerstoff-Langzeit-Therapie versteht sich die LOT auch als Ratgeber für Gutachter, Behörden und Kostenträgern. Die wichtigste Aufgabe ist jedoch, das Leben der Patienten so positiv wie möglich zu gestalten.
Heute sind mehr als 1600 Betroffene in der LOT organisiert und engagiert.
Die Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens der LOT fand am 29.09.2007 in Bad Reichenhall statt.

Die LOT in meiner Nähe

Im Internet (www.selbsthilfe-lot.de) können sich Betroffene und deren Angehörige über das Krankheitsbild informieren und hilfreiche Tipps zum Alltagsleben finden. Im Chat und im Forum können eigene Probleme dargstellt und mit Betroffenen und auch Fachleuten diskutiert werden. Hier sind alle aufgefordert nicht nur für sich Antworten zu finden, sondern auch durch Weitergabe eigener Erfahrungen anderen zu helfen. Schnelle und persönliche Kontaktaufnahme ist jederzeit über die Geschäftsstelle unter 08651/762148 oder info@selbsthilfe-LOT.de möglich.

Bundesweit hat die LOT bis heute 23 regionale Stützpunkte mit regelmäßigen Gruppentreffen und 20 Ansprechpartnern, die telefonisch zu erreichen sind. Eine Übersicht wer, wen, wo erreichen kann, ist auf der Website zu finden. Das besondere an diesen regionalen Stützpunkten ist die Möglichkeit zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und so durch die Nähe mit anderen Betroffenen sich gegenseitig persönlich helfen zu können.

Die LOT aktiv

Die LOT richtet sich sowohl an Fachkreise als auch an Betroffene und Angehörige.

  • Um möglichst viel Ärzte zu erreichen, beteiligt sich die LOT bei Kongressen und Symposien, die sich mit dem Thema rund um „Atemwegserkrankungen“ beschäftigen, mit einem Informationsstand. Dort besteht für Ärzte und deren Mitarbeiter die Möglichkeit sich über die Aufgaben der LOT und auch die Problematik der Sauerstofftechnik zu informieren.
  • In Zusammenarbeit mit der Industrie bietet die LOT Fortbildungen an, da sich die Sauerstofftechnik stetig verändert.
  • Patientenschulungen über die Erkennung, notwendige Therapie und auch technische Besonderheiten werden regelmäßig durchgeführt.
  • Auch bei Schwierigkeiten mit Kostenträgern, Behörden und Versorgungsämtern steht die LOT den Betroffenen helfend zur Seite.
  • Einmal jährlich findet seit 1996 ein Patientenkongress statt. Neben Vorträgen haben Betroffene, Angehörige und auch teilnehmende Mediziner die Möglichkeit sich innerhalb der Industrieausstellung zu informieren.
  • Im zwei Mal jährlich erscheinenden O2 Report, die Mitgliederzeitung wird über alltägliche Erfahrungen Betroffener berichtet und Veranstaltungen angekündigt.

Alle Maßnahmen werden durch Öffentlichkeitsarbeit in Fach- und Publikumsmedien begleitet.

Die LOT und Visionen

Die LOT hat viel geleistet aber dies ist kein Grund sich auszuruhen. Sie strebt ständig Verbesserungen und Erneuerungen an.

  • Über die Notwendigkeit eines Sauerstoffpasses muss nicht mehr diskutiert werden. Letzte inhaltliche Entscheidungen müssen noch getroffen werden – dann steht der Umsetzung nichts mehr im Wege. Entscheidend ist, dass regelmäßig Daten eingetragen werden, denn nur dann erfüllt der Pass seinen Zweck, nämlich schnelle, sichere Hilfe im Notfall.
  • Mit Meinungsbildnern aus der Medizin und in engster Zusammenarbeit mit der Industrie wird 2008 spätestens 2009 ein bundesweites Symposium mit dem Thema „Der mobile Patient“ durchgeführt.
  • Um die Mobilität der Patienten zu erhöhen, ist der Aufbau eines Netzes von Sauerstofftankstellen geplant. Hierbei sollen die Industrie, Krankenhäuser und Gemeinden partnerschaftlich eingebunden werden.
  • Das bereits bestehende Bindeglied zwischen Arzt und Patient soll als stabile Brücke ausgebaut werden.

Die LOT als Partner für Betroffene, Angehörige, Industrie, der Medizin und den Medien, denn „Atmen bedeutet Leben – Leben bedeutet Atmen!“.

Quelle: Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e. V.

05.10.07

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