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Patienteninformationen

Alles über dendritischer Zellen

1. Chefabwehr des Immunsystems aus dem Gleichgewicht

Forscher entdecken neue Subtypen dendritischer Zellen. Dendritischen Zellen kommt in der Immunabwehr des Körpers eine Schlüsselrolle zu: Stoßen sie z. B. auf Viren, dann aktivieren sie T-Zellen, die helfen, infizierte Zellen zu beseitigen. Bei MS sind T-Zellen unabhängig von einer Infektion aktiv und greifen das Zentralnervensystem an.

2. Aktive MS führt zur Umverteilung von B-Zellen im Blut und Liquor

Die Rolle der B-Lymphozyten für die Immunpathogenese der MS, d. h. für die Entstehung und Entwicklung der MS in Bezug auf das körpereigene Abwehrsystem, rückt zunehmend in den Fokus der klinischen Forschung, berichtet das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS).

3. Keine Chance dem Dekubitus

Dekubitus – dieses Wort steht für Druckgeschwüre, die – vereinfacht gesagt – entstehen, wenn ein ständiger Druck auf die gleiche Hautstelle ausgeübt wird. Die Zellen werden nicht mehr ausreichend mit Blut und damit mit Nährstoffen versorgt und Stoffwechselabbauprodukte werden nicht mehr in ausreichender Menge abtransportiert.

4. Eisen als Biomarker für MS?

Möglicherweise könnte Eisen als Biomarker für MS fungieren. Darauf deuten Ergebnisse einer Studie der Universität New York hin. Ein Forscherteam verglich mit einem neuen MRT-Verfahren die Gehirne von 31 mit MS diagnostizierten Personen mit denen von 17 gesunden Freiwilligen.

5. Verteidigungsmechanismen des Gehirns gegen Viren hilfreich für MS-Therapie?

Bestimmte Zellen im Gehirn sorgen bei viralen Infektionen für Verstärkung. Diese Eigenschaft wollen sich Forscher bei der MS-Therapie zunutze machen.

6. Leberforscher auf der Spur zu einem Multiple Sklerose-Impfstoff

„Wir wollen die besonderen immunologischen Bedingungen in der Leber nutzen, um spezielle schützende Immunzellen zu erzeugen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Stefan Lüth von der I. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). „Solche regulatorischen T-Zellen könnten auch den Ausbruch von Multipler Sklerose verhindern.“

7. Entstehung von Multipler Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS), auch Encephalomyelitis disseminata (ED) genannt, ist eine Autoimmunerkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), bei der fehlgeleitete Immunzellen die Ummantelung (Myelin-, Markscheiden) der Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark angreifen. Die Ursachen der MS sind nicht eindeutig geklärt. Gleichwohl lässt sich beschreiben, was sich im Körper der Betroffenen abspielt.

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