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30 Jahre Deutscher Diabetikerbund Landesverband Saarland e. V.

Auf 30 Jahre Engagement kann der Landesverband Saarland des Deutschen Diabetikerbundes in diesem Jahr zurückblicken. Gegründet wurde er im Februar 1984, der offizielle Eintrag ins Vereinsregister erfolgte im April 1985. Auch die erste Selbsthilfegruppe ließ nicht lange auf sich warten – 1986 von Veronika Jost gegründet startete sie ihre Arbeit in Saarlouis. Ebenfalls 1986 wurde die Selbsthilfegruppe Merzig gegründet. Heute bestehen neun Selbsthilfegruppen. Der jetzige Vorsitzende Karl Zang ist seit 2007 im Amt, gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden Marga Keiper, der Schatzmeisterin Gerharda Reinert, der Schriftführerin Anne Puhl und den Beisitzern Doris Petzinger, Waltraud Kreutz, Helmut Braun und Alexander Segner bildet er den aktuellen Vorstand.

„Unser Hauptanliegen ist nach wie vor die Beratung und Unterstützung aller Diabetiker im Saarland. Wir wollen informierte und gut geschulte Diabetiker, die in der Lage sind, mit ihrer Krankheit selbstständig und eigenverantwortlich umzugehen“, erklärt Zang. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit sei die Interessenvertretung der Betroffenen gegenüber der Politik und Gesellschaft. „Immer mehr Leistungen werden ersatzlos gestrichen, z. B. die Kostenerstattung von Teststreifen für Typ-2 Diabetiker, und immer mehr Medikamente fallen aus dem Verordnungskatalog. Hier gilt es zu intervenieren“, betont Zang. Auch müsse man sich zukünftig mehr um die Prävention zur Vermeidung neuer Erkrankungen kümmern. „Deshalb führen wir jährlich einen Landesdiabetikertag durch, in diesem Jahr den 27. Landesdiabetikertag und einen Kinder- und Jugenddiabetikertag, 2014 bereits zum zehnten Mal.“ Aber auch die Geselligkeit komme nicht zu kurz. So veranstalte der Landesverband jährlich eine Tagesfahrt, die sich großer Beliebtheit erfreue, betont Zang. „Die Teilnehmerzahl liegt immer zwischen 50 und 70 Personen. In unseren Selbsthilfegruppen bieten wir außerdem Vorträge zu den verschiedensten Themen, Gesprächsrunden zum Thema Diabetes und vieles andere an.“

Große Sorge bereitet dem Verband allerdings die Entwicklung der Mitgliederzahlen. „Hatten wir vor zehn Jahren noch 340 Mitglieder, so liegt die Zahl momentan bei lediglich noch 245 Mitgliedern“, sagt Zang. Trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit sei es bis jetzt nicht gelungen, diese Zahl deutlich zu steigern. „Aber es wollen sich immer weniger Menschen ehrenamtlich betätigen. Bei vielen Veranstaltungen und Vorträgen, die gut besucht sind, versuchen wir neue Mitglieder zu werben, aber der Erfolg ist enttäuschend.“ Trotzdem blickt Zang zuversichtlich in die Zukunft: „Wir sind guten Mutes und wollen unser Engagement auch in der Zukunft für alle Diabetiker einsetzen.“

Quelle: Befund Diabetes 4/2014

20.02.15

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