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Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipidämie): Hohe Blutfettwerte therapieren

Im Zusammenhang mit Diabetes mellitus werden Fettstoffwechselstörungen als sekundäre Hyperlipidämien definiert. Veränderungen des Fettstoffwechsels stellen einen Risikofaktor für die Herzkranz- und die Blutgefäße dar. Bei dem Typ-2-Diabetes äußert sich die Hyperlipidämie mit erhöhten Cholesterin- und Triglyzeridwerten. Durch eine Untersuchung der Blutfettwerte (Triglyzeride, HDL- und LDL-Cholesterin) und Gefäße auf eine mögliche Atherosklerose wird das Risiko eingeschätzt. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nennt folgende Blutfettwerte, die angestrebt werden sollten:

  • LDL-Cholesterin: < 100 mg/dl (bei unter 70-jährigen KHK-Patienten)
  • HDL-Cholesterin: Frauen ≥ 50 mg/dl, Männer ≥ 40 mg/dl
  • Triglyceride: < 150 mg/dl

Um die kardiovaskulären Risiken bei Typ-2-Diabetes zu minimieren, ist eine medikamentöse und die nichtmedikamentöse Lipidsenkung erforderlich. Die Lipidsenkung gehört neben der Blutzuckereinstellung und der Blutdrucksenkung zu der Diabetestherapie. Die Therapiemaßnahmen umfassen u. a.:

  • die zielgerechte Einstellung des Blutzuckers
  • die medikamentöse Therapie mit Statinen (zur Senkung des LDL-Cholesterins),
  • Bewegung und Sport,
  • die Reduzierung des Gewichts,
  • das Vermeiden des Alkoholkonsums,
  • die Ernährung: Vermeiden von Eiweiß, schnell ins Blut schießenden Kohlenhydraten und einer übermäßigen Nahrungsaufnahme. Günstig sind einfach gesättigte Fettsäuren, Meeresfische und Ballaststoffe.

Quelle: Ratgeber Diabetes Folge- und Begleiterkrankungen 2013

01.04.14

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