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Fieber

Die normale Körpertemperatur des Menschen liegt zwischen 36 Grad Celsius und 37 Grad Celsius. Je nach Tageszeit oder bei körperlicher Belastung ändert sich die Körpertemperatur. Bei Fieber fühlen sich die Betroffenen oft schlapp und müde.

Unter Fieber (Pyrexie) versteht man eine Erhöhung der rektal gemessenen Körpertemperatur über 37 Grad Celsius. Bis 38 Grad Celsius spricht man von erhöhter Temperatur, mäßiges Fieber zeigen Werte bis 39 Grad Celsius an. Ist die Körpertemperatur auf Werte über 39 Grad Celsius angestiegen, handelt es sich um hohes Fieber. Fieberwerte über 40 Grad Celsius gelten als lebensbedrohlich.

Den genauesten Wert kann man mit einer Messung des Fiebers im Enddarm (rektal) ermitteln. Doch gerade Kinder empfinden dies als unangenehm. Alternativ kann die Körpertemperatur auch unter der Zunge (oral), unter den Achselhöhlen oder mit einem speziellen Ohrthermometer im Ohr gemessen werden.

Fieber an sich ist keine Krankheit, sondern eine Reaktion des Körpers auf zahlreiche Erkrankungen. Die häufigste Ursache für eine Fieberreaktion sind Infektionen. Der Körper wehrt sich durch eine Erhöhung der Temperatur und verstärkte Produktion von Abwehrstoffen gegen die eingedrungenen Krankheitserreger. Seltener tritt Fieber auf als Folge von Entzündungsvorgängen im Körper, Traumata und bei manchen Tumorarten. Fieber ist oft begleitet von Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Dies ist ein Signal des Körpers, sich zu schonen und den Körper nicht zusätzlich zu belasten. In Fieberphasen benötigt der Körper viel Flüssigkeit, darum sollte man ausreichend trinken.

Fieber über 39 Grad Celsius ist behandlungsbedürftig. Bei älteren und geschwächten Menschen sowie Kindern, die zu Fieberkrämpfen neigen, sollte man schon bei Körpertemperaturen über 38 °C zu fiebersenkenden Maßnahmen greifen. Wadenwickel sind ein einfaches Hausmittel, um ggf. Fieber zu senken. Dazu werden Tücher mit lauwarmem Wasser getränkt und für 20 bis 30 Minuten um die Unterschenkel des Fiebernden gewickelt. Durch die Körperwärme verdunstet das Wasser in den Wickeln und die Körpertemperatur sinkt ähnlich wie beim Schwitzen allmählich ab.

Bei anhaltendem Fieber und Fieber über 39 Grad Celsius sollte bei einem Arztbesuch die genaue Ursache des Fiebers abgeklärt werden, damit diese gezielt behandelt werden kann.

Pia-Susan Berger-Bügel

27.09.12

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