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Haut eincremen bei berufsbedingten Hauterkrankungen

Feuchtarbeiter wie Floristen, Friseure oder Raumpfleger sollten mindestens zweimal täglich ihre Hände eincremen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) hin. Dabei muss es nicht unbedingt eine teure Handcreme sein. Entscheidend sei allein, dass die Salbe möglichst wenig Duft- und Konservierungsstoffe enthält – und sie die Haut nicht zusätzlich reizt.

Viele Feuchtarbeiter leiden unter juckenden Ekzemen an den Händen. Der Grund ist, dass der ständige Kontakt mit Wasser die Hornschicht verändert, dadurch Fremdstoffe und Keime leichter in untere Hautschichten eindringen und dort Entzündungen auslösen. Wichtig sei, aktiv zu werden, bevor die Hautausschläge chronisch werden. Denn im schlimmsten Fall können Hautekzeme zur Arbeitsunfähigkeit führen. Auch minimale Risse in der Haut oder nur leichte Hautausschläge sollten Feuchtarbeiter deshalb ernst nehmen – und damit zum Arzt gehen. Neben dem Eincremen kann es ihnen helfen, wenn sie regelmäßig Handschuhe tragen. Dabei sollten sie nach Ansicht der DGAUM darauf achten, dass die Handschuhe innen richtig trocken sind. Sonst reizt das die Haut meist mehr, als wenn gar keine Handschuhe getragen werden. Zudem sollte die Arbeit möglichst so organisiert werden, dass Berufstätige nicht permanent mit Feuchtigkeit zu tun haben.

Quelle: Patient und Haut 1/2015

28.01.16

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