- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Oberkörper - Herz-Rhythmusstörung

Herz-Rhythmusstörung

Ein gesundes Herz schlägt im Ruhezustand etwa 60 bis 80 Mal pro Minute. Dabei wird mit jedem Schlag Blut durch das Herz gepumpt, welches anschließend durch den gesamten Körper fließt und viele lebensnotwendige Funktionen, wie zum Beispiel die Zulieferung von Sauerstoff, erfüllt.

Wenn der übliche Rhythmus gestört ist, spricht man von einer Herz-Rhythmusstörung. Auftretende Herz-Rhythmusstörungen, auch Arrhythmien genannt, sind nicht immer krankhaft. Herz-Rhythmusstörungen können jedoch lebensbedrohlich werden.

Die Anzeichen für eine Herz-Rhythmusstörung können Herzrasen, Herzklopfen oder Herzstolpern sein. Bei einer Herz-Rhythmusstörung können Herzschläge im gewohnten Schlagrhythmus ausbleiben, das Herz kann aber auch öfter als üblich schlagen. Schlägt das Herz mehr als 100 Mal pro Minute ohne, dass der Körper einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit unterzogen wird, kann die sogenannte Tachykardie vorliegen. Schlägt das Herz langsamer als 60 Mal in der Minute, bezeichnet man diese Herz-Rhythmusstörung als Bradykardie.

Sowohl die Bradykardie als auch die Tachykardie kann sich durch Unregelmäßigkeiten der Herzschläge, wie beispielsweise Herzrasen oder Herzstolpern äußern. Zu den gemeinsamen Symptomen der Herz-Rhythmusstörungen gehören auch der Schwindel, welcher aufgrund des Blutdruckabfalls auftreten kann, Leistungsschwäche, die ebenfalls der mangelnden Herzleistung wegen entstehen kann oder Sehstörungen, wie etwa das Schwarzwerden vor den Augen, welches auf eine Veränderung des Blutdruckes zurückgeführt werden kann.

Bei beiden Arten der Herz-Rhythmusstörungen kann es zudem zu Nervositäts- und Angstzuständen kommen, da viele Betroffene Veränderungen der Herzschläge als besorgniserregend empfinden. Auch die Bewusstlosigkeit kann in beiden Fällen der Herz-Rhythmusstörungen, also bei zu schnellen oder zu langsamen Herzschlägen, vorkommen.

Symptome wie Brustschmerzen (Angina Pectoris), Luftnot oder häufiger Harndrang können Anzeichen einer Tachykardie sein. Brustschmerzen können bei einer Tachykardie deshalb entstehen, da das Herz aufgrund der Tachykardie mangelhaft durchblutet sein und dadurch eine Brustenge verursachen kann. Hieraus kann eine Luftnot resultieren. Bei einer Bradykardie hingegen kann der Puls, bedingt durch die extrem verlangsamten Herzschläge, aussetzen.

Maria Ballau

26.07.12

Newsletter An-/Abmeldung

Code: LDCH