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Stiftung Dianiño: Hilfe für Flüchtlingskinder

Die Stiftung Dianiño blickt auf das Jahr 2015 zurück – und gibt einen Ausblick auf kommende Aufgaben. So gab es viel zu tun für die Diabetes-Nannys – insgesamt bewältigte die Stiftung mehr als 3.500 Hilfseinsätze. „Aktuell beobachten wir einen hohen Bedarf bei den Flüchtlingskindern“, schreibt Gründerin und Vorsitzende Ingrid Binder. Doch Sprachbarrieren oder fehlendes Wissen über den Diabetes und seine tägliche Behandlung gefährden diese Kinder. Deshalb habe die Stiftung das Nanny-Projekt auch auf zuckerkranke Flüchtlingskinder ausgeweitet, so Binder. „Wir möchten verhindern, dass in Deutschland ein Kind aufgrund von Diabetes leidet – egal welche Herkunft es hat“, betont sie.

Daher gibt es jetzt ein verstärktes Informationsaufkommen über das erweiterte Hilfsangebot auch für Flüchtlingskinder an mehr als 550 Krankenhäusern bzw. bei Ärzten. Zudem soll ein Dolmetschernetzwerk aufgebaut werden, damit die Kinder besser behandelt bzw. ihre Eltern informiert werden können. Und auch die Nannys, die den Kindern vor Ort in den Flüchtlingseinrichtungen helfen, werden noch einmal extra für diese Aufgabe geschult. Ersten Kindern konnte so bereits geholfen werden – wie dem vierjährigen Flüchtlingsjungen Nabil, der nach dreiwöchigem Krankenhausaufenthalt zurück im Flüchtlingslager ist – eine Diabetes-Nanny wird ihn und seine Mutter künftig vor Ort unterstützen, mit der Erkrankung und allen Umstellungen fertig zu werden.

Quelle: Befund Diabetes

04.05.16

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