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Hilfsmittel bei COPD und Asthma

Bestimmte Hilfsmittel können für COPD-Patienten und Asthmatiker gleichermaßen hilfreich sein. Messgeräte wie der Peak-Flow-Meter und Inhaliergeräte sind für Betroffene sinnvolle Hilfsmittel in der Kontrolle ihrer Erkrankung.

Messgeräte

Es gibt verschiedene Messgeräte, die Patienten den Alltag erleichtern können.

  • Peak-Flow-Meter oder auch Spirometer genannt, ermitteln die maximale Ausatmungsgeschwindigkeit.
  • Pulsoxymeter messen die Sauerstoffkonzentration im Blut (i. d. R. an einem Finger), ohne dass eine Blutabgabe dafür notwendig ist.

Inhalieren

Es gibt verschiedene Inhaliergeräte, die Medikamente, Wasser, Dämpfe und/oder Gase durch Einatmung in die Lungen verabreichen. Dazu gehören auch Inhalieraufsätze und Sauerstoffmasken.

Spacer sind ebenfalls Inhalierhilfen (sie werden auch Vorschaltkammer oder Holdingchamber genannt) und kommen bei der Verwendung von Dosieraerosolen zum Einsatz. Mit deren Hilfe wird die richtige Koordination der Freisetzung des Wirkstoffes und dessen Einatmen verbessert. Dadurch kann der Wirkstoff besser in die Lunge gelangen.

Atemtherapie

Für das Atemtraining gibt es verschiedene Geräte, mit denen die Atemmuskulatur gestärkt, die Bronchien erweitert, massiert werden oder Sekret gelöst werden kann.

Bei einer fortschreitenden COPD kann es sein, dass Betroffene immer mehr Unterstützung im alltäglichen Leben benötigen. Dabei spielen Angehörige oft eine wichtige Rolle. Doch auch geeignete Hilfsmittel können eine große Unterstützung sein und haben gleichzeitig den Vorteil, dass der Patient so lange wie möglich seine Eigenständigkeit bewahrt. Der Einsatz von Hilfsmitteln entlastet außerdem die Angehörigen. Es gibt eine Vielzahl von sinnvollen Produkten auf dem Markt. Das Lungennetzwerk e. V. unter hilfen.copd.bplaced.net eine Vielzahl von Helfer aufgeführt.

Hilfsmittel für Bad und WC

  • Bei der täglichen Hygiene in Bad und Dusche unterstützt ein Bade- oder Duschhocker Personen mit körperlichen Einschränkungen. Es gibt runde, eckige, faltbare oder höhenverstellbare Modelle und solche mit Arm- und/oder Rückenlehnen.
  • Ein Wannenlift erleichtert das Ein- oder Aussteigen aus der Badewanne.

Treppenlift

Diese Geräte sind für solche Patienten sinnvoll, die aus eigener Kraft nicht mehr Treppen steigen können. Um dennoch in ein anderes Stockwerk zu gelangen, setzt sich der Nutzer auf ein Sitzelement, das auf einer Schiene befestigt ist, die auf der Treppe oder an der Wand montiert wird. Über einen elektrischen Antrieb kann der Treppenlift nach oben oder unten bewegt werden.

Gehhilfen

  • Der Rollator unterstützt gehbehinderte oder körperlich schwache Patienten beim Gehen. Viele Rollatoren sind mit Zubehör ausgestattet, z. B. mit Transportkörben oder -taschen, Regenschirm oder einer Klemme für einen Gehstock. Feststellbare Bremsen gewährleisten die Sicherheit.
  • Ein Rollstuhl kann Patienten helfen, die auch mit der Unterstützung eines Rollators nicht mehr laufen können. Wenn die Kräfte in den Armen nicht mehr ausreichen, um sich manuell fortzubewegen, ist auch der Einsatz eines elektrischen Rollstuhls möglich.

Hausnotruf

Ein Hausnotruf wird zusätzlich zum Telefon in Form eines Funk-Sendegeräts an die Telefonbuchse angebracht. Das Gerät hat meist ganz einfach zu bedienende, farblich auffällig markierte Knöpfe, über deren Druck eine Verbindung zur Notrufzentrale aufgebaut wird.

Ausdauer-, Beweglichkeits- und Krafttraining

Sportliche Aktivität ist sehr wichtig für COPD-Patienten. Das steigert die Ausdauer sowie Beweglichkeit und kräftigt die Muskeln. Dabei helfen Geräte wie Ergometer, Hand-Kraft-Trainer, Elektrofahrrad, Theraband etc.

Quelle: COPD und Asthma 2/2014

22.01.15

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