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Hitzewallungen: Salbeitee statt Kaffee

Hitzewallungen sind die typischen Symptome für die weiblichen Wechseljahre. Hinzu kommen oft Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Haarausfall und Gelenkschmerzen. Was hilft, ist ein individueller Behandlungsplan. Bei nur leichten Beschwerden reichen manchmal schon einfache Maßnahmen, um die Wechseljahressymptome zu lindern. Bei mäßigen Hitzewallungen am besten auf scharfe Gewürze und zu viel Koffein verzichten. Salbeitee hemmt die Schweißproduktion.

Die Stimmung lässt sich mit Bewegung an der frischen Luft verbessern. Sportliche Aktivität hilft dem Körper beim Abbau von Stresshormonen und fördert einen gesunden Schlaf. Das Tageslicht regt den Körper zusätzlich an, das “Glückshormon” Serotonin zu produzieren. Wer beim Abendbrot kalorienreiche Leckereien durch vitalstoffreiches Obst und Gemüse ersetzt, kann einer Gewichtszunahme vorbeugen.

Abhängig vom Alter der Patientin, von ihren gesundheitlichen Voraussetzungen sowie der Stärke der Beschwerden, ist auch eine Hormonersatztherapie hilfreich. Insbesondere bei Hitzewallungen hat sich die Hormonersatztherapie als wirksame Behandlungsform erwiesen. Auch andere Symptome wie Schlafstörungen, Verstimmungen, Hautveränderungen oder ein Abbau von Knochenmasse können durch die gezielte Gabe von Hormonen gelindert werden.

Meist zeigen sich innerhalb weniger Wochen erste Verbesserungen. Oftmals haben Patientinnen Bedenken hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen. Laut der aktuellen Stellungnahme der gynäkologischen Fachverbände vom August 2015 überwiegt aber in der Regel bei Frauen unter 60 Jahren und ohne spezielle Risikofaktoren und Vorerkrankungen der Nutzen der Hormonersatztherapie die möglichen Risiken.

Quelle: Medical Press

22.10.15

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