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INKA – Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige

INKA ist das „Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige“. Wer informiert ist, fühlt sich sicher, entscheidet sich bewusst und kann eigene Überlebensstrategien entwickeln. Wie Inka ins Netz kam, ist mittlerweile Internetgeschichte: Anja Forbriger – selbst an Morbus Hodgkin erkrankt – fand im Internet Hilfe und Hoffnung. Mithilfe von Freunden stellte sie im März 1996 die ersten deutschsprachigen Krebsinformationsseiten von Patienten für Patienten ins Internet. Schon 1998 starteten die bundesweit ersten Internetkurse für Krebspatienten und Angehörige, um sie bei der Suche nach seriösen Informationen zu unterstützen und die Vernetzung zu fördern. Die Kurse wurden an der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet. Die Hamburger Krebsgesellschaft unterstützte das Projekt.

Wo kommt das Geld her?

INKA arbeitet unabhängig, ist werbefrei und nimmt keine Gelder aus der Gesundheitsindustrie. Seit September 2004 wird INKA von der gemeinnützigen Theodor Springmann Stiftung redaktionell betreut und finanziell unterstützt. Die Stiftung betreibt seit vierzehn Jahren eine bundesweite Informationsstelle, die Patienten zu den individuell passenden Angeboten lotst: Qualifizierte Mitarbeiter helfen bei der Suche im Internet oder schicken den Anrufern per E-Mail Adressen von Ansprechpartnern und Hilfsangeboten.

INKA heute: Selbstverständnis und Angebote

INKAnet ist ein Selbsthilfeportal. Neben Links und Leseempfehlungen zu medizinischen und sozialrechtlichen Fragen sind auch persönliche Erfahrungsberichte abrufbar. Für die Betroffenen ist es sehr wichtig, sich von einer bevorstehenden Untersuchung oder Behandlung ein Bild machen zu können. Fragen wie: „Ist die Strahlentherapie schmerzhaft?“, „Wie lange dauert eine MRT-Aufnahme?“ oder „Wie fühlt sich ein Brustimplantat an?“ werden auf den faktenorientierten Seiten oft nicht beantwortet. Viele Krebspatienten wollen sich mit anderen austauschen. Auf der INKA-Pinnwand können sie Fragen stellen und Mitteilungen veröffentlichen. Die vielen Links zu anderen Netzgemeinschaften sollen die Suche nach Kontakten erleichtern. Wie lassen sich gute und aktuelle Seiten von unseriösen Versprechen trennen, woran veraltete Inhalte oder Werbeseiten erkennen? Inka prüft vor der Verlinkung: Ist die Qualifikation der Internetautoren ausgewiesen, sind Angaben zu Quellen und Aktualität auffindbar und lässt sich leicht erkennen, wer die Seiten mit welchem Ziel anbietet.

INKA im Internet: Die Linksammlung zu Brustkrebs als Orientierungshilfe

Um die 30 Prozent aller Krebspatientinnen sind an Brustkrebs erkrankt. Das spiegelt sich auch in den vielfältigen Internetseiten wieder: Neben medizinischer Patienteninformation hat die Selbsthilfe viele Hilfen ins Netz gestellt. Um Übersicht zu schaffen, hat die Inkaredakteurin die Anbieter sorgfältig ausgesucht. Verlässlich und verständlich soll die Information sein, leicht zugänglich und dabei möglichst kostenlos und frei von Werbung. Wer die Anforderungen erfüllt, steht oben. Spezialthemen wie erblicher Brustkrebs oder Brustkrebs bei Männern werden in Rubriken zusammengefasst, damit die Nutzer Informationsquellen schnell abgleichen können.

Evelyne Hohmann
Stellvertretende Vorsitzende

INKA-Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige e. V.
Theodor Springmann Stiftung
Reuchlinstraße 10-11
10553 Berlin
Tel.: 030 32513630

Quelle: Leben? Leben! 1/2013

05.04.13

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