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Neues Instrument zur Stabilisierung bei Wirbelsäulentumoren

Etwa 30 Prozent aller Krebspatienten entwickeln Metastasen im Knochen. In ungefähr 70 Prozent dieser Fälle ist die Wirbelsäule betroffen und muss dann häufig künstlich stabilisiert werden. Dies geschieht mittels eines chirurgischen Instruments, dem Pedikelschraubensystem. Allerdings führen solche Systeme, wenn sie aus Metall gefertigt sind, bei einer Strahlentherapie der Wirbelsäule oft zu ungewollten Nebeneffekten. Tumorzellen werden durch das Metall teilweise von der heilenden Strahlung abschirmt oder die Metallimplantate können eine Streuung der Strahlen in das umliegende Weichgewebe bedingen und damit zusätzliche Nebenwirkungen verursachen.

Ergebnisse aus CT- oder MRI-Aufnahmen werden durch das Schraubensystem häufig verfälscht, so dass die Kalkulation der richtigen Strahlendosis einer Behandlung erschwert wird. Ein neues strahlendurchlässiges Schraubensystem aus einem speziellen Carbon-PEEK-Verbundstoff soll nun den Nutzen des Pedikelschraubensystems mit einer verbesserten Anwendbarkeit bei Strahlenbehandlungen verbinden. Seit 2014 läuft eine Studie, die den klinischen Nutzen des neuen Instruments belegen soll.

Quelle: Medical Press

08.09.15

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