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Jolly Beuth Stiftung

Unterstützung für krebskranke Eltern und deren Kinder

Mit einer Krebserkrankung sind körperliche und seelische Auswirkungen verbunden. Zusätzlich kann es zu sozialen oder finanziellen Belastungen kommen. Dadurch können Betroffene schnell in noch größeres Leid rutschen. An dieser Stelle setzt die Jolly Beuth Stiftung an und unterstützt krebskranke Eltern und deren Kinder.

Schicksalsschläge können jeden treffen

Seit Jahren arbeitet Prof. Dr. Josef Beuth mit Krebspatienten zusammen und engagiert sich aktiv in der Annette Rexrodt von Fircks Stiftung, die krebskranke Mütter und ihre Kinder unterstützt. „Dabei ist mir oft aufgefallen, dass darunter viele alleinerziehende Mütter sind, einige die auch erst während der Therapie alleinerziehend werden“, erzählt Prof. Dr. Josef Beuth, Köln. Den Anstoß für die Gründung der Jolly Beuth Stiftung hat dann eine 35-jährige Frau gegeben: Sie war mit dem vierten Kind schwanger und erkrankte während der Schwangerschaft an Brustkrebs. Sie wurde dann in dieser Zeit auch behandelt und das Kind ist gesund auf die Welt gekommen. Während der Therapie hat sie jedoch ihr Mann verlassen und sie war auf einmal alleinerziehend, was sie in große Not brachte.

„Daraufhin habe ich zusammen mit meiner Familie überlegt, wie man Betroffenen in solchen Situationen helfen kann. Dabei soll sich unsere Hilfe nicht nur an Frauen richten, sondern auch an Männern, weil solche Schicksalsschläge auch Männern passieren können. Deswegen trägt unsere Stiftung auch den Zusatz ‚Hilfe für krebskranke Eltern und deren Kinder‘“, erläutert Prof. Beuth. Seinen Professorentitel wollte er nicht mit der Stiftung verknüpfen, weil er bewusst das Menschliche betonen wollte. „Also, der Name ist eine Kombination aus dem Vornamen meiner Frau, die Lilly heißt, und meinem Vornamen, Josef. Zusammen ergibt das Jolly, was im Englischen glücklich bedeutet. Das hat uns gefallen. Damit wollten wir vor allem das Menschliche in den Mittelpunkt stellen, was uns beiden sehr am Herzen liegt“, sagt Prof. Beuth.

Vielfältige Unterstützung

Die Stiftung steht noch ganz am Anfang und ist auf die Unterstützung von Spenden angewiesen. Prof. Beuth und seine Familie haben bereits viel Arbeit in die Stiftung investiert. „Unsere Stiftung ist mittlerweile gemeinnützig anerkannt, was insgesamt ein Jahr lang gedauert hat. Wir haben zunächst selbst 100.000 Euro, also unser Erbe, in die Stiftung gesteckt, um das Fundament zu legen“, erläutert Prof. Beuth. Jetzt sind sie auf der Suche nach Spenden und Zustiftungen, die das Stiftungsvermögen aufstocken und zum Erhalt der langfristigen Leistungsfähigkeit beitragen.

„Wir freuen uns selbstverständlich über Sachspenden jeder Art. Je mehr wir unterstützt werden, desto mehr können wir auch in die Wege leiten“, sagt Prof. Beuth. Das Angebot richtet sich an Betroffene aus ganz Deutschland und umfasst jegliche Art der alltäglichen Unterstützung, z. B. Kinderbetreuung, Förderunterricht, individuelle Beratung von Krebserkrankten bezüglich medikamentöser, sportlicher, psychosozialer und ernährungsmedizinischer Maßnahmen zur Minderung von Nebenwirkungen der Krebsstandardtherapien, kulturelle Förderung, Unterstützung im Haushalt. Ein weiteres Anliegen ist die Öffentlichkeitsarbeit, um über Krebsrisiken und deren Minimierung aufzuklären. „Wir wollen vor allem dazu beitragen, dass kulturelle, sportliche und soziale Aktivitäten weiterhin ausgeführt werden können, auch wenn dafür das Geld fehlt“, sagt Prof. Beuth.

Quelle: Leben? Leben! 1/2014

28.05.14

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