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Körperliche Fitness zurückgewinnen

Frauen, die sich nach Brustkrebs sportlich betätigen, können ihre Fitness und Lebensqualität verbessern. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass ausreichende Bewegung die Anzahl bösartiger Tumoren verringern kann. Doch sollte der Sport nach der anstrengenden Brustkrebstherapie langsam angegangen werden, da die Erkrankung bei jeder Patientin unterschiedlich stark ausgeprägte körperliche Beschwerden hinterlässt. So muss jede für sich selbst entscheiden, wie viel sie sich zumuten kann und will.

Mediziner raten, bereits in der Klinik mit schonender Gymnastik zu beginnen. Mit krankengymnastischen Übungen soll frühzeitig Bewegungseinschränkungen entgegengewirkt, Schonhaltungen vermieden und Schultergelenke mobilisiert werden. Nach der Entlassung hilft Gymnastik, die körperliche Fitness der Brustkrebspatientinnen langsam wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.
Gymnastik, Schnelles Gehen, Joggen oder Fahrradfahren jeweils 30 Minuten lang mindestens fünf Mal pro Woche – diese leichten sportlichen Aktivitäten machen auf Dauer ebenfalls fit und schonen das Kreislaufsystem der Brustkrebspatientinnen.

Nordic Walking wirkt sich ebenfalls positiv auf die Fitness aus: Nordic Walking ist eine effektive Sportart, die die Ausdauer der Frauen verbessert, sowohl die Brust-, Rücken- und Rumpfmuskulatur als auch die Psyche stärkt. Nordic Walking beeinflusst die Leistungsfähigkeit im alltäglichen Leben positiv. Dabei sollte jedoch folgendes Motto beachtet werden: „Laufen ohne zu schnaufen.“ Das Tempo muss beim Nordic Walking jeder individuell bestimmen. Wichtig ist, dass man sich nicht überfordert, außer Atem kommt und sich noch problemlos mit seinem Laufpartner unterhalten kann. Sport soll kein Zwang sein, sondern Spaß machen. Mit dieser Einstellung und Ausdauer kann die Fitness erfolgreich wiederhergestellt sowie die Lebensqualität verbessert werden.
Nach der Brustkrebstherapie empfehlen Experten vor allem Schwimmen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Wundheilung vollständig abgeschlossen ist. Frühestens acht Wochen nach der Operation sollte mit dem Schwimmen begonnen werden.

Die Bewegungen im Wasser fallen den Frauen besonders leicht und sorgen für eine bessere Durchblutung des Körpers. Außerdem wirkt der Wasserdruck der Bildung eines Lymphödem entgegen. Angst vor einem Schwimmbadbesuch müssen Betroffene wegen ihrer körperlichen Veränderung nicht mehr haben. Denn die speziell für die Brustkrebs erkrankte Frau entwickelte Bademode unterscheidet sich i. d. R. nicht von der „normalen“ Bademode. Selbsthaftende Silikonbrustwarzen, die einfach und schnell an einer Prothese angebracht werden können, runden die Silhouette der Brust ab. In diesen Badeanzügen und Bikinis unterscheidet sich die Brust optisch nicht der gesunder Frauen.
Mithilfe einer transparenten Silikonform, die man bequem unter dem Badeanzug trägt, können Brustkrebspatientinnen sogar bedenkenlos an Wassersportaktivitäten teilnehmen. Die natürliche Form der Brust passt sich dem Körper an und und ermöglicht den Frauen, sich problemlos sportlich zu betätigen.

Maria Zaffarana

25.08.11

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