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Patienteninformationen

Alles über körperliche Einschränkung

1. Der Schwerbehindertenausweis – sinnvoll oder eine Last?

Einen Schwerbehindertenausweis erhalten auf Antrag Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50. Wurde bis 2004 noch allen von MS Betroffenen im akuten Stadium und bis zu zwei Jahre danach ein Schwerbehindertenausweis zugestanden, wenn sie ihn beantragten, bekommen ihn heute nur noch Menschen mit MS mit nachgewiesenen schweren körperlichen Einschränkungen.

2. Ergotherapie – welche Möglichkeiten gibt es?

Menschen, die in der Bewältigung ihres Alltags durch eine Krankheit oder Behinderung anhaltend oder vorübergehend eingeschränkt sind, profitieren häufig von der Durchführung einer Ergotherapie. Dabei handelt es sich um eine von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannte Therapieform, die ihre Patienten in die Lage versetzen will, größtmögliche Eigenständigkeit in Alltagsdingen, Beruf und Freizeit zu erzielen bzw. zurückzuerlangen.

3. Dekubitus vorbeugen und behandeln

Dekubitus, umgangssprachlich meist als Wundliegen bezeichnet, ist nicht nur ein Problem Bettlägeriger. Es betrifft auch Menschen, die aufgrund von Bewegungseinschränkungen längere Zeit in derselben Haltung verharren, z. B. Rollstuhlfahrer. Kontrakturen, d. h. Bewegungseinschränkungen von Gelenken, die sich bei der MS manchmal entwickeln, weil bestimmte Gelenke nicht oder nur unzureichend bewegt werden können, erhöhen die Gefahr für die Entstehung eines Dekubitusgeschwürs.

4. Mit Sport die Belastbarkeit im Alltag steigern

Gerade für chronisch kranke Menschen können alltägliche körperliche Aktivitäten belastend sein. Ein falscher Weg ist es aber, eine Vermeidungshaltung einzunehmen. Eine neue Studie mit 400.000 Teilnehmern ergab, dass bereits eine Viertelstunde Bewegung am Tag die Lebenserwartung um drei Jahre verlägern kann.

5. Psychische Symptome – die unsichtbare Seite der MS

Für Ärzte und Betroffene stehen bei der Diagnose MS i. d. R. zunächst die körperlichen Veränderungen im Vordergrund. Doch psychische Symptome, die mit MS einhergehen können, beeinträchtigen die Lebensqualität oft ähnlich stark. Stimmungsschwankungen, Depressionen, Ängste bis hin zu Angststörungen, kognitive Einschränkungen sowie die mangelnde Kontrolle über Gefühlsäußerungen gehören zu dieser eher unsichtbaren Seite der MS.

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