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Kinder: Erhöhtes Krebsrisiko durch verkehrsreichen Wohnort

Schweizer Mediziner fanden jetzt einen Zusammenhang zwischen dem Wohnort und Krebserkrankungen bei Kindern. Demnach haben Kinder – wahrscheinlich wegen der krebserregenden Stoffe in den Autoabgasen – deren Wohnort neben Autobahnen oder in der Nähe dichtbefahrener Autostraßen ist ein erhöhtes Risiko, an Blutkrebs (Leukämie) zu erkranken.

In unmittelbarer Nähe von viel befahrenen Straßen wie Autobahnen sind die Schadstoffkonzentrationen in der Luft stark erhöht. Sie fallen jedoch innerhalb von wenigen hundert Metern rasch ab. “Mehrere Studien aus anderen Ländern fanden ebenfalls Hinweise für ein erhöhtes Leukämierisiko bei Kindern, die nahe an stark befahrenen Straßen aufwuchsen”, sagt Claudia Kuehni, Kinder- und Jugendärztin und Leiterin des Schweizer Kinderkrebsregisters.

Für Leukämien wurde bei einer Distanz unter 100 Metern ein um 47 Prozent und bei einer anderen Methode sogar ein um 57 Prozent erhöhtes Risiko. “Insgesamt deuten die Resultate tatsächlich darauf hin, dass Luftverschmutzung durch den Verkehr das Risiko für Kinderleukämien erhöhen kann, insbesondere im Kleinkindalter”, so Kuehni.

Quelle: Medical Press

16.12.15

Entstehung von Leukämie
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