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Immer häufiger Kopf-Hals-Krebs: Was sind die Ursachen?

Vor allem übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum sind verantwortlich dafür, das mehr als 90 Prozent der Kopf-Hals-Tumore in den Zellen der Schleimhaut von Mundhöhle, Zunge, Rachen und Kehlkopf entstehen. Aber selbst junge Menschen erkranken, die kaum Tabak oder Alkohol konsumiert haben. Der Grund: Auch das Humane Papillom Virus (HPV) ist inzwischen ein bedeutender Risikofaktor. Durch Oralsex gelangt es in die Mundhöhle.

Die häufigsten Symptome der Erkrankung sind unter anderem dauerhafte Lymphknotenschwellungen am Hals, Schluckbeschwerden mit unklarer Ursache und lang anhaltende Heiserkeit. “Die Symptome lassen sich nur schwer von denen anderer, harmloserer Erkrankungen differenzieren. Die Diagnose durch den Facharzt erfolgt daher für den Großteil der Patienten immer noch zu einem zu späten Zeitpunkt”, sagt Professor Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig. 60 bis 70 Prozent der Kopf-Hals-Tumore werden erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Wie bei allen Krebserkrankungen gilt jedoch: Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln. “Eine gute Orientierung bietet hier die “1 für 3”Definition. Sobald ein Symptom länger als drei Wochen anhält, sollte medizinischer Rat eingeholt werden”, empfiehlt Dietz. Kopf-Hals-Krebs ist derzeit die sechsthäufigste Krebsart weltweit; es treten jährlich bis zu 600.000 neue Fälle auf – davon ungefähr 18.000 in Deutschland. Männer erkranken zwei bis dreimal häufiger als Frauen, doch auch bei Frauen ist die Tendenz steigend.

Quelle: Medical Press

25.09.15

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