Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Krebs ist laut Studie die teuerste Krankheit

Keine andere Krankheit verursacht so hohe wirtschaftliche Kosten wie Krebs. Zu diesem Schluss kommt die American Cancer Society in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Darin nennt sie die Krankheit, die ...

 

Krebspatienten aus ländlichen Regionen benachteiligt

Bewohner ländlicher Regionen sind im Fall einer Krebserkrankung benachteiligt. Studien aus den USA weisen darauf hin, dass diese Menschen bei der Therapie und auch bei der psychologischen Betreuung schlechter versorgt ...

 

4.500 Onkologen treffen sich vom 1. bis 5. Oktober 2010 zur Jahrestagung in Berlin

Schon in 60 Tagen beginnt die Jahrestagung 2010 der deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie im Internationalen Congress Center und der Messe Berlin. Die Veranstalter erwarten vom ...

 

Vizeweltmeister im Röntgen

Rund 140 Millionen Röntgenaufnahmen machen deutsche Ärzte im Jahr. Nur die Japaner röntgen noch öfter. Das viele Röntgen ist teuer, nicht immer sinnvoll und kann dem Patienten sogar schaden: Hochrechnungen ...

 

Deutsche Krebshilfe stellt Jahresbilanz 2009

Die Deutsche Krebshilfe hat für ihre Arbeit im Jahr 2009 rund 92 Millionen Euro aus der Bevölkerung erhalten. Damit konnte die Organisation ihr Spendenaufkommen erneut auf sehr hohem Niveau halten. ...

 

Sie sind hier: Startseite - Krebs - Krebs allgemein - News - Der programmierte Zelltod und seine Rolle bei Krebs

Der programmierte Zelltod und seine Rolle bei Krebs

11.07.09.

Auf einem Symposium berichteten Forscher über ihre Bemühungen, bei Krebserkrankungen den Zelltod gezielt auszulösen und die Resistenz von Krebszellen gegenüber Apoptose-Befehlen zu durchbrechen (Apoptose = programmierter Zelltod): Dr. Min Li-Weber untersucht Inhaltsstoffe aus Pflanzen, die in der traditionellen chinesischen Medizin gegen Krebserkrankungen eingesetzt werden. Sie entdeckte, dass zwei dieser Substanzen Apoptose-resistente Leukämiezellen für den programmierten Zelltod sensibilisieren. Gesunde Immunzellen dagegen überstehen die Behandlung mit den Pflanzeninhaltsstoffen unbeschadet. – Priv.-Doz. Dr. Heike Bantel entdeckte einen neuen Biomarker, der bei Darmkrebs erstmals ermöglicht, das Ansprechen auf eine Chemotherapie mitzuverfolgen: Viele Krebsmedikamente bewirken, dass Tumorzellen in die Apoptose getrieben werden. Der Biomarker, eine Eiweißsubstanz im Blut der Patienten, zeigt das Absterben der Krebszellen an. Damit können in Zukunft möglicherweise Patienten frühzeitig identifiziert werden, die auf ein bestimmtes Krebsmedikament nicht ansprechen und von einer anderen Behandlung besser profitieren. – Ein entscheidender Vorhersagefaktor für den Verlauf von akuten Leukämien ist, ob die Krebszellen noch dazu in der Lage sind, das Selbstmordprogramm auszulösen. Prof. Dr. Klaus Michael Debatin aus Ulm erkannte, dass dies i. d. R. mit einer günstigeren Prognose verbunden ist. Um Hirntumoren und Neuroblastome besser therapierbar zu machen, sucht er nach molekularen Angriffszielen, um die Apoptosefähigkeit der Krebszellen wiederherzustellen.

Quelle: Deutsche Krebshilfe e. V.
Aus Befund Krebs 2/2009

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 404 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -