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Kuren für Kinder mit Allergien

Die Zahl der Pollenallergiker nimmt stetig zu. Dabei werden unter den Betroffenen auch häufig Kinder registriert. Für sie und ihre Eltern gilt, die Allergie frühzeitig durch geeignete Behandlungsmaßnahmen (z. B. Antihistaminika oder Hyposensibilisierung) in den Griff zu bekommen.

Wo dies nicht geschieht, besteht die Gefahr eines sog. Etagenwechsels, bei dem sich die Erkrankung in Form eines allergischen Asthmas auf die Bronchien auswirken kann. Ein Kuraufenthalt kann im Rahmen der Therapie für kleine Allergiker eine sinnvolle Maßnahme darstellen, um asthmatischen Folgekomplikationen vorzubeugen oder den Status eines bereits bestehenden allergischen Asthmas zu verbessern.

Welche Rolle spielt der Allergologe?

Nur der behandelnde Allergologe bzw. Arzt verfügt über die Qualifikation, die Notwendigkeit einer Kur festzustellen. Er verfügt über eine genaue Kenntnis der Heuschnupfen-Erkrankung seines kleinen Patienten, kann Symptome und Krankheitsverlauf benennen und auf Basis dieses Wissens Empfehlungen bezüglich eines Kuraufenthalts sowie Kurorts geben. Und auch nach Abschluss der Maßnahme trägt er dafür Sorge, dass während der Kur erzielte Resultate aufrechterhalten werden.

Beantragung einer Kurmaßnahme

Die Gewährung einer Kur kann im Vier-Jahres-Rhythmus bei der Krankenkasse erbeten werden. Der Antrag kann durch den behandelnden Arzt bzw. Allergologen allerdings auch schon früher gestellt werden, nämlich dann, wenn sich die Notwendigkeit ergibt, eine bereits erfolgte Kurmaßnahme zu wiederholen. Ist die Antragstellung erfolgt, wird die Krankenkasse zunächst die Kostenübernahme prüfen, bevor sie die Maßnahme bewilligt. Eltern betroffener Kinder haben dann i. d. R. nur einen von der Kurart abhängigen Selbstbeteiligungsbeitrag zu leisten.

Welche Angebote gibt es?

Abhängig davon, ob die Allergie schon die Lungen und Bronchien des Kindes in Mitleidenschaft gezogen hat, wird der Allergologe entweder eine Vorsorge- oder eine Rehamaßnahme empfehlen. Während die Vorsorgemaßnahme Eltern und betroffene Kinder für eine Allergiker-gerechte Lebensweise sowie die Sicherung der medikamentösen Einstellung sensibilisiert, trägt die Reha dazu bei, den Krankheitsstatus bei einem bereits bestehenden Asthma zu verbessern. Grundsätzlich kann zwischen stationären und ambulanten Aufenthalten unterschieden werden, bei denen die kleinen Patienten in ihrem häuslichen Umfeld bleiben und Kurmaßnahmen vor Ort wahrnehmen.

Was leistet die Kur für Kinder mit Allergien?

Grundsätzlich gibt es kein günstiges Klima für Pollen-Allergiker. Als allergikerfreundlich gilt jedoch das Klima im Gebirge und in mittleren Höhen sowie auf Hochseeinseln, da hier geringer bis gar kein Pollenflug herrscht. Bei der Wahl des geeigneten Kurortes sollten Allergologe sowie Eltern von Betroffenen aber auch darauf achten, dass Sanatorien u. a. Einrichtungen kindgerechte Behandlungs- und Betreuungskonzepte anbieten. Dazu gehört z. B., dass ein Kinderarzt im entsprechendem Hause tätig ist.

Ziel einer Kur für kleine Heuschnupfen-Patienten ist, dass das Kind befähigt wird, mit seiner Allergie-Erkrankung zurechtzukommen und dass seine Gesundheit grundlegend gestärkt wird. Neben einzelnen Anwendungen wie z. B. Wasserkuren oder Inhalationen wird jede Maßnahme deshalb grundsätzlich darauf ausgerichtet sein, nachhaltige Lerneffekte für das Krankheitsmanagement im Alltag zu erzielen.

Weitere Informationen zum Thema Heuschnupfen-Kur können Eltern beim Allergologen oder Hausarzt sowie bei ihrer Krankenkasse erfragen.

msf

03.04.09

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