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Mit Lungensport COPD besser meistern

COPD-Kranke können ihre Fitness erhalten, wenn sie motiviert werden, sich einer ambulanten Lungensportgruppe anzuschließen. Hierüber berichtet die LOT-Austria.

Patienten mit COPD, die regelmäßig körperlich aktiv sind, sind im Alltag belastbarer als Untrainierte und haben weniger Exazerbationen. Erfolgreich ist das Training in ambulanten Lungensportgruppen.

In ambulanten Lungensportgruppen wird zweimal pro Woche unter Anleitung etwa eine Stunde trainiert. Zum Programm gehören Ausdauer- und Krafttraining, Koordinationsübungen und Atemgymnastik. Bei ärztlicher Verordnung von Rehabilitationssport bezahlen die Kassen die Teilnahme.

In einer Studie wurde bei 72 COPD-Kranken die körperliche Belastbarkeit anhand der 6-Minuten-Gehstrecke beurteilt – zu Beginn, am Ende und neun Monate nach Reha-Maßnahmen. Während der Reha hatte sich die 6-Minuten-Gehstrecke im Durchschnitt deutlich verbessert im Vergleich zu den Ausgangswerten – von im Mittel 454 Meter auf 499 Meter. Neun Monate danach hatte sich die Gehstrecke bei den 54 Patienten, die in einer Lungensportgruppe waren, weiter verbessert – von im Mittel 499 Meter auf 526 Meter. Bei den 18 Patienten, die nach der Reha keinen Sport mehr trieben, hatte sich die Gehstrecke hingegen verringert.

Bei den körperlich aktiven Patienten ist auch neun Monate nach der Reha die Atemnot bei Alltagsaktivitäten deutlich verringert gewesen, bei der Kontrollgruppe ist die Atemnot wieder gestiegen.

Quelle: Allergikus 02/2013

04.11.13

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