- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Krankheiten - Krebs - Leberkrebs - Entstehung - Metabolisches Syndrom begünstigt Leberkrebs

Metabolisches Syndrom begünstigt Leberkrebs

Diabetes Typ 2 und Adipositas sind zwei Faktoren des metabolischen Syndroms. Wie eine Studie aus den USA ergab, haben Menschen mit Typ-2-Diabetes und einem erhöhtem Taillenumfang sowie Menschen, bei denen der Body-Mass-Index (BMI) um mindestens 5 kg/(m)² nach oben steigt, ein größeres Risiko an Leberkrebs zu erkranken, berichtet das Deutsche Ärzteblatt.

Zu den vier Komponenten des metabolischen Syndroms zählen neben Adipositas und Typ-2-Diabetes auch Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Diese beiden Faktoren wurden in den veröffentlichten Studienergebnissen nicht berücksichtigt. Deutlich wurde aus den Ergebnisse aber, dass mit jeder Steigerung des Body-Mass-Indexes und des Taillenumfangs auch das Risiko für eine Erkrankung an Leberkrebs anstieg.

Body-Mass-Index, Taillenumfang und Typ-2-Diabetes erhöhen Risiko

Bei Männern stieg das Risiko um 38 Prozent mit jeder Zunahme des Body-Mass-Index um 5 kg/(m)², bei Frauen waren es 25 Prozent. Beim Taillenumfang gab es keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Bei beiden erhöhte sich durch eine Zunahme des Taillenumfang um 5 Zentimer das Risiko für Leberkrebs um 8 Prozent. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige sportliche Betätigung schützen somit nicht nur vor dem metabolischen Syndrom, sondern folglich auch vor Leberkrebs. Eine Erkrankung an Diabetes Typ 2 erhöhte das Risiko für Leberkrebs um das 2,61-fache.

Sabrina Tamoschus

24.10.16

Newsletter An-/Abmeldung

Code: DDBW