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MS beeinträchtigt viele Patienten schon Jahre vor der Diagnose

Eine Studie der Universität von British Columbia im kanadischen Vancouver ergab, dass bis zu fünf Jahre vor der Diagnosestellung bei MS die ersten Beschwerden auftreten können, die Vorzeichen für die Krankheit sind. Wissenschaftler nahmen die Krankenakten von 14.000 MS-Patienten über einen Zeitraum von 20 Jahren unter die Lupe und verglichen die Daten mit denen von 72.000 Personen ohne MS. Dabei stellte sich heraus, dass es vor der Diagnose MS im Leben der Betroffenen eine Phase gab, in der sie vermehrt zum Arzt gingen, ihnen häufiger Medikamente verordnet wurden und sie öfter in eine Klinik eingewiesen wurden als Personen, die nicht an MS erkrankten. Die Wissenschaftler erhoffen sich von ihren Ergebnissen, ein sog. Prodromalsymptom, ein frühes Anzeichen zu finden, das darauf hindeutet, dass ein Patient an MS erkrankt. Von vielen anderen neurodegenerativen Erkrankungen, z. B. bei der Alzheimerkrankheit, sind solche Prodromalsymptome bereits bekannt.

Quelle: Befund MS 2/2017

20.11.17

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