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Symptome im Überblick

Die Symptome und Begleit-/Folgeerkrankungen der Multiplen Sklerose sind vielfältig (multipel), es können also ganz unterschiedliche Bereiche und Funktionen betroffen sein. Die Symptome können mehr oder weniger stark ausgeprägt sein, anhaltend oder ...

 

Verbesserte Diagnose der Multiplen Sklerose

Bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose sind sowohl die Nervenzellen der weißen als auch der grauen Substanz in Hirn und Rückenmark angegriffen. Ausgerechnet in der klinisch besonders relevanten grauen Hirnsubstanz ließen ...

 

Diagnose

Dem vorangestellt ist jedoch eine gründliche Ermittlung der individuellen Krankheitsvorgeschichte (Anamnese), sodass bereits in der Vergangenheit aufgetretene MS-Symptome, die als solche nicht erkannt wurden, identifiziert werden und andere potenzielle Ursachen ...

 

Eine Erkrankung mit vielen Erscheinungsformen

Die neurologische Erkrankung Multiple Sklerose betrifft das Zentrale Nervensystem und hat somit Auswirkungen auf wesentliche körperliche Funktionen: Rückenmark und Gehirn bilden zusammen das Zentrale Nervensystem (ZNS), das für die Koordination ...

 

Besser im Bilde bei der MS

Bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose sind sowohl die Nervenzellen der weißen als auch der grauen Substanz in Hirn und Rückenmark angegriffen. Ausgerechnet in der klinisch besonders relevanten grauen Hirnsubstanz ließen sich ...

 

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Entdeckung krankmachender Autoantikörper bei Multipler Sklerose

29.03.07.

In der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences USA berichten Wissenschaftler aus der neuroimmunologischen Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernhard Hemmer, Neurologische Universitätsklinik Düsseldorf, wie mit einer neuen Methode erstmals potenziell krankmachende Autoantikörper-identifiziert werden können.

Die Multiple Sklerose ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Nervensystems. In Deutschland sind 120.000 bis 140.000 Patienten betroffen.Diese Erkrankung ist die häufigste Ursache bleibender Behinderungen im jüngeren Erwachsenenalter. Neben Störungen der Sensibilität,der Motorik, des Gangs,des Sehens,der Sexual-und Blasenfunktionen führen rasche Ermüdung und Beeinträchtigung bestimmter kognitiver Funktionen zu reduzierter Arbeitsfähigkeit in einem frühen Stadium der Erkrankung. Das Immunsystem von MS-Patienten erkennt fälschlicherweise körpereigene Strukturen als Feind und reagiert mit Abwehr. Dieses Erkennen erfolgt durch bestimmte Zellen des Immunsystems, sog.T- oder B-Lymphozyten. Letztere produzieren u. a. bestimmte Eiweißstoffe, die sog. Antikörper.

Die von der Düsseldorfer Arbeitsgruppe entdeckten Antikörper bewirken eine Schädigung der Isolierschicht der „Nervenkabel“,der sog.Markscheide.Sie erkennen das vermutliche Autoantigen MOG (Myelin Oligodendrozyten Glycoprotein) in der Form, in der es sich auf der Oberfläche von Hirnzellen dem Immunsystem präsentiert. Verschiedene Arbeitsgruppen der Neurologischen Universitätsklinik Düsseldorf befassen sich seit Jahren mit Ursachenforschung und Entwicklung neuer Therapien. Diese Ergebnisse werden weitere Bemühungen stimulieren,nach neuen Immuntherapien zur effektiveren Behandlung der MS zu fahnden,die speziell gegen Antikörper produzierende B-Lymphozyten gerichtet sind.

QUELLE:UNIVERSITÄT DÜSSELDORF

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