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Therapie und Forschung, Klinik und Information

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Apotheker stellen Cannabis-Rezepturen her

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Jeder Dritte sucht medizinischen Rat im Internet

29.03.07.

Es sieht so aus, als ob der Gang zum Arzt heutzutage „out“ sei. Jeder dritte Deutsche sucht bei gesundheitlichen Pro-blemen,größeren und kleineren Wehwehchen mittlerweile online medizinische Hilfe. 34,2 % der Bundesbürger über 16 Jahre klickten im vergangenen Jahr Gesundheitsportale an, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin mitteilte. Damit berief sich der Verband auf eine Erhebung des europäischen Statistikamtes Eurostat. Innerhalb der Europäischen Union war das Interesse nur in den Niederlanden (45 %) und in Finnland (43,6 %) noch größer. Kein volles Wartezimmer, keine fremden Menschen, keine Viren und keine verbrauchte Luft: Ein moderner Kranker sucht daher lieber Rat im Netz. Interessant sind vor allem Hintergrundinformationen zu bestimmten Krankheiten, die mittlerweile eine Fülle guter Webseiten auch tatsächlich anbieten. Einen Arztbesuch ersetzen die Online-Portale allerdings nicht.Der Netzdoktor ist zum einen nur virtuell, zum anderen antwortet er selten auf konkrete Fragen und Garantie übernimmt er sowieso keine. Gute Portale weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Informationen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden dürfen. Der direkte Kontakt zwischen Patient und Arzt ist für eine umfangreiche Diagnose unumgänglich.

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