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Cannabis bei MS nicht unsachgemäß einsetzen

Eine kanadische Studie, in der 140 MS-Betroffene anhand eines Diagnose-Interviews u. a. zu ihrem Cannabis-Konsum befragte wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass Rauchhanf auch bei MS Folgen für die geistige Gesundheit haben kann. Aus dem Panel der Befragten gaben zehn Personen an, in den letzten vier Wochen vor dem Interview Cannabis konsumiert zu haben. Um mögliche Folgen eruieren zu können, wurde ihnen jeweils ein Gegenüber zugeordnet, das kein Cannabis genutzt hatte.

In dieser Vergleichsgruppe stimmten Krankheitsvariablen und Alter mit denen der zehn Cannabis-Verbraucher überein. Laut den Studienautoren können auch MS-Patienten durch den unsachgemäßen Einsatz von Cannabis mental beeinträchtigt werden, denn der Vergleich der beiden Gruppen ergab, dass die Rauchhanf-Nutzer häufiger an psychiatrischen Erkrankungen (z. B. Depressionen und Angstzustände) litten und ihre geistige Leistungsfähigkeit deutlich vermindert war. Diese Ergebnisse bedürfen jedoch einer sorgfältigen Prüfung in weiteren, größer angelegten Studien.

Aus Befund MS 3/08

08.01.09

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