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Ernährungstipps bei MS

Gerade im Herbst und Winter, der Erkältungszeit, spielt die richtige Ernährung für das Wohlbefinden eine große Rolle. Bereits durch die Beachtung von einfachen Ernährungsrichtlinien kann man sich selbst etwas Gutes tun und den Erkältungsgefahren entgegenwirken. Eine ausgewogene Ernährung führt dazu, dass die körpereigenen Kräfte unterstützt, die Stoffwechsellage verbessert und das Immunsystem stabilisiert wird. Dies kann sich auch positiv auf das Krankheitsgeschehen der MS auswirken.

So ist z. B. der Zusammenhang zwischen Nahrungsfetten und Entzündungsprozessen im Körper bekannt, wobei die in tierischen Fettsäuren enthaltene Arachidonsäure eine wichtige Rolle spielt. Im Körper wirkt diese entzündungsfördernd, sodass auf tierische Fette weitestgehend verzichtet werden sollte. Positiv wirken dagegen Omega-3-Fette, die die Umwandlung von Arachidonsäure in entzündungsfördernde Eicosanoide hemmt. Verwenden Sie daher Diätmargarinen oder pflanzliche Öle mit günstigen Omega-3-Fettsäuren anstatt Butter mit tierischen Fetten. Es bietet sich auch die Möglichkeit an, z. B. Sojaöl oder Weizenkeimöl zu benutzen.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind weitere wichtige Nahrungsbestandteile. Zur täglichen Ernährung gehören daher auch Obst und Gemüse. Zu empfehlen sind Spinat, Brokkoli, Lauch und Grünkohl, da diese kalziumreich sind. Obst und Obstsäfte sorgen für die benötigte Vitamin-C-Zufuhr. Es gilt zu beachten, dass es sich um echte Fruchtsäfte und keinen Nektar oder Fruchtsaftgetränk handeln sollte. Letztere enthalten große Mengen an Wasser und Zucker.

Fleischmahlzeiten sollten auf zwei pro Woche begrenzt werden. Die Portionen sollten dabei auch nicht zu groß sein. Fisch kann eine Alternative sein und sollte zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Auch Soja- oder Tofugerichte können Abwechslung in die Ernährung bringen und sind ein guter Fleischersatz.

Milchprodukte sind ebenso ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogene Ernährung. Wichtig ist aber wegen des z. T. hohen Fettgehalts, auf fettarme Produkte zurückzugreifen, wie z. B. 1,5 %igen Joghurt oder Magerquark.

Heiko Mülfarth

aus Befund MS 3/2007

13.12.07

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