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Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes

Viele Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes haben das Bedürfnis, sich möglichst optimal zu ernähren, damit sie rundum gut versorgt sind und noch viele Jahre gesund und fit bleiben. Eine Möglichkeit sind Nahrungsergänzungsmittel.

Die Forscher sind sich über die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die man sowohl in Drogeriemärkten und Reformhäusern kaufen kann, aber auch in der Apotheke erhält, nach wie vor nicht einig. In den meisten Fällen kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung den täglichen Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien sichern, betont diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. So gebe es zwar einige einzelne Studien, die einen positiven Effekt bestimmter Pflanzenextrakte wie Zimtrinde oder Bittermelone auf den Blutzucker feststellen, doch diese sind nicht sehr aussagekräftig. Große wissenschaftliche Untersuchungen gibt es hierzu derzeit nicht, so diabetesDE.

Nahrungsergänzungsmittel nur bei nachgewiesen Mängeln

Bevor man als Diabetiker darüber nachdenkt, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, sollte man erst mal einen Blick auf seine Ernährung und seinen Lebensstil werfen: Denn nichts geht über eine gesunde, vollwertige Ernährungsweise und ausreichend Bewegung – für eine gesunde Lebensführung sind diese beiden Dinge das Wichtigste. Allerdings kann es, bedingt durch den Diabetes, zu gewissen Mängeln im Körper kommen: Nach Angaben des Diabetes Ratgeber fehlt manchen Diabetikern Vitamin D, vor allem, wenn sie im Winter nicht oft ins Freie gehen sowie Vitamin E. Durch eine vermehrte Urinausscheidung bei hohen Blutzuckerwerten kann es auch dazu kommen, dass zuviele Vitamine und Mineralien ausgeschwemmt werden, beispielsweise Magnesium, was sich durch Wadenkrämpfe bemerkbar macht.

Die Devise lautet dennoch: Gesunde Ernährung geht vor. Erst wenn trotz einer vollwertigen Ernährungsweise Mangelerscheinungen im Körper nachgewiesen werden können, sollte man darüber nachdenken, Zusatzprodukte einzunehmen – und das nur in Absprache mit seinem behandelndem Arzt. Denn nur dieser kann festlegen, welches Präparat in welcher Dosierung und für welche Zeitdauer sinnvoll ist.

Quelle: Befund Diabetes 4/2015

04.01.16

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