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Neue Medikamente zur Behandlung der COPD in den Startlöchern

In die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung kommt Bewegung. In Kürze sollen neue Substanzen und Medikamentenkombinationen zur Therapie der Erkrankung zugelassen werden.

Für die Behandlung der Erkrankung stehen neue Pharmaka kurz vor der Zulassung. Bei deren Entwicklung haben sich die Hersteller auf verschiedene Schwerpunkte konzentriert. So kommen in Kürze weitere lang wirksame inhalative Anticholinergika in den Handel. 2012 wurden bereits Glycopyrroniumbromid und Aclidiniumbromid auf dem europäischen Markt zur COPD-Therapie zugelassen. Nun befinden sich die Präparate Glycopyrrolat, Umeclidinium und Trospium in der klinischen Prüfung und werden voraussichtlich 2014 auf den Markt kommen.

Außerdem haben Pharmafirmen neue, lang wirksame Beta-2-Mimetika mit 24-Stunden-Wirkung entwickelt. Vielversprechende Phase-III-Studienergebnisse lassen vermuten, dass die neuen Präparate noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Trend geht zu Fixkombinationen

Ein weiterer Trend in der Medikamentenentwicklung geht zu Fixkombinationen, bei denen mehrere Substanzen miteinander kombiniert werden. Diese Kombinationsmedikamente enthalten ein inhalatives Kortikosteroid (ICS) und einen Bronchodilatator.

Alternativ können Fixkombinationen auch aus einem inhalativen, lang wirksamen Beta-2-Mimetikum und einem lang wirksamen Anticholinergikum bestehen. Die Medikamente haben den Vorteil, dass sie nur noch einmal täglich verwendet werden müssen. Ausgenommen die Formoterol-haltigen Kombinationen, die zweimal täglich anzuwenden sind.

Prof. Dr. Adrian Gillisen, Kassel
Stellv. Vorsitzender Deutsche Lungenstiftung e. V.

Quelle: COPD und Asthma 03/2013

29.01.14

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