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Neurodermitisbehandlung im Winter

Neben einer äußeren Therapie mit wirkstoffhaltigen Cremes und Salben wird der Arzt bei Neurodermitis je nach Stärke der Symptome weitere Therapien verordnen. Einige dieser Möglichkeiten stellt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V. etwas genauer vor.

Klimatherapie

Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen in Reizklimazonen, z. B. an Nord- oder Ostsee oder in über 1.500 Metern Höhe im Hochgebirge, können häufig eine lang anhaltende Besserung der Symptome bewirken. Besonders die Kombination aus allergenarmer, kühler Luft und UV-Strahlung sorgt für eine Abhärtung des Organismus, regt die Durchblutung an, aktiviert den Stoffwechsel, verbessert das Hautbild und stärkt das Immunsystem.

UV-Bestrahlung

Sonne oder eine gezielte Bestrahlung mit UV-Licht kann sich wohltuend auf die strapazierte Haut auswirken. Die Lichttherapien werden oftmals in Kombination mit Salben- oder Solebädern angewandt (Balneophototherapie). Diese Behandlung fördert die Regeneration der Haut und stabilisiert die Hautbarriere. Bei lichtempfindlichen Patienten ist eine UV-Behandlung wegen des erhöhten Hautkrebsrisikos jedoch nur begrenzt einsetzbar.

Neurodermitisschulung für Familien

Familien mit chronisch kranken Kindern brauchen Unterstützung. Neben der psychischen Belastung wird man sich im Alltag immer wieder mit krankheitsbedingten Problemen auseinandersetzen müssen.

Patienten- und Angehörigenschulungen bieten wichtige Hilfestellungen für den Umgang mit der Krankheitssituation bei Neurodermitis. Die Betroffenen erlernen beispielsweise Entspannungstechniken und Strategien zur Minimierung der psychischen Belastung, trainieren den Umgang mit dem Juckreiz und werden im Hautmanagement geschult. Für den Fall, dass Nahrungsmittel definitiv als Auslöser für eine Verschlechterung der Neurodermitis nachgewiesen sind, erhalten die Patienten bzw. die Eltern eine umfangreiche Ernährungsberatung.

Die Patientenschulungen können je nach örtlichen Gegebenheiten ambulant oder stationär bzw. teilstationär durchgeführt werden. Sprechen Sie Ihren Arzt auf die Teilnahme an einer Patientenschulung an.

Quelle: Allergikus 04/2013

27.03.14

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