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Patienteninformationen

Alles über neuropathische Schmerzen

1. Was tun, wenn’s brennt – Nervenschmerzen

Ständiges Brennen oder Kribbeln, Taubheit und einschießende Schmerzattacken sind häufige Symptome für Schmerzen, die durch Defekte an Nervenfasern entstehen. Diese Nervenschmerzen, auch neuropathische Schmerzen genannt, sind meist den Betroffenen sehr unangenehm. Hinzu kommt, dass oft jede Berührung Schmerzen auslöst.

2. Schmerzen bei MS

Wenn Menschen mit MS aufgrund der Nervenschädigungen an Schmerzen leiden, spricht man von neurogenen Schmerzen. Schmerztherapeuten und ein Schmerzprotokoll können dann hilfreich sein.

3. Schmerzen gezielt behandeln

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die MS bzw. die mit ihr einhergehenden Symptome Schmerzen auslösen können. In der Behandlung der MS spielt die Schmerzlinderung daher eine wichtige Rolle. In jedem Fall sollten Menschen mit MS beim Arztbesuch erwähnen, wenn erstmals Schmerzen – egal, welcher Art – auftreten.

4. Schmerzen behandeln

Zwischen 43 % und 80 % aller von MS Betroffenen, so die Multiple Sclerosis International Federation (MSIF), haben Schmerzen. Diese Werte differieren deshalb so stark, weil verschiedene Studien unterschiedliche Werte ermittelt haben.

5. MS und Palliativmedizin

Die Palliativmedizin soll die Lebensqualität von Patienten erhöhen, bei denen die MS-Erkrankung mit stark ausgeprägten Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen, einhergeht.

6. Hilfe bei paroxysmalen Symptomen

Paroxysmale Symptome sind kurzzeitig auftretende Beschwerden, die dann wieder verschwinden, aber in der Regel erneut auftreten. Zu den paroxysmalen Symptomen gehört auch das Uhthoff-Phänomen.

7. Schmerzsyndrome bei MS

Eine in der Zeitschrift „Der Nervenarzt“ veröffentlichte Studie belegt, was viele MS-Patienten seit Jahren leidvoll erfahren: die typischen komplexen Schmerzsyndrome, häufig die belastendsten Begleiterscheinungen der Multiplen Sklerose, werden von den behandelnden Ärzten bis heute allzu oft nicht angemessen wahrgenommen und therapiert. Die Studie von Pöllmann et al., durchgeführt an 157 MS-Patienten an der Marianne-Strauß-Klinik Milchberg, verweist auf einen dringenden ärztlichen Handlungsbedarf. Eine Sensibilisierung für dieses Problem MS-Betroffener, jedoch auch eine verstärkte Eigeninitiative der Patienten tut Not.

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