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Diagnose von Nierenkrebs

Symptome von Nierenkrebs

Nierenkrebs entsteht häufig unbemerkt, da er in einem frühen Stadium in der Regel keine oder nur uncharakteristische Symptome verursacht. Bei vielen Patienten wird daher ein Tumor zufällig festgestellt. Akute Symptome wie Schmerzen im Bereich des Rückens (Flanke) oder Blutbeimengungen im Urin (erkennbar an einer rötlich-braunen Färbung) können auf Nierenkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium hindeuten. In seltenen Fällen ist ein Tumor auch tastbar.

Da die Heilungschancen beim Nierenkrebs – wie bei anderen Krebserkrankungen – umso besser sind, je früher der Tumor diagnostiziert und behandelt wird, ist es ratsam, bei diesen Symptomen umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Basisdiagnostik bei Verdacht auf Nierenkrebs

Um die Ursache der Beschwerden zu finden, werden in der Regel zunächst eine körperliche Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes bzw. der Nieren sowie eine Laboranalyse des Urins und des Blutes durchgeführt. Bei Untersuchungen des Urins wird insbesondere nach Hinweise auf Blutbeimengungen geachtet. Blutanalysen können allgemeine Hinweise auf Organfunktionen und den Gesundheitszustand liefern.

Sicherung der Diagnose und weiterführende Untersuchungen

Finden sich bei diesen Untersuchungen Anhaltspunkte für das Vorhandensein von Nierenkrebs, werden weitere Untersuchungsmethoden angewandt, mit deren Hilfe es möglich ist, die Diagnose zu sichern sowie das Tumorstadium und die Ausbreitung zu bestimmen. Dazu gehören eine Röntgenuntersuchung der Harnwege (Urografie), eine Magnetresonanztomografie (MRT), eine Computertomografie (CT) und eine Angiografie (Gefäßdarstellung mit Kontrastmittel). Die Angiografie wird vor allem im Hinblick auf eine mögliche Operation durchgeführt, um zu überprüfen, wie der Tumor im Verhältnis zu den Blutgefäßen liegt.

Antje Habekuß

26.08.14

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