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Reiseplanung bei Allergien

Menschen mit Allergien müssen bei ihren Reisevorbereitungen mehr beachten als andere. Schon bei der Wahl des Reiseziels heißt das z. B., einen Ort auszusuchen, an dem die äußeren Bedingungen möglichst optimal sind. Für Pollenallergiker ist es beispielsweise an der See oder in Höhenlagen über 1.500 Meter geeignet, da dort i. d. R. weniger Pollen in der Luft vorkommen. Menschen mit Neurodermitis oder Psoriasis profitieren besonders von einer Kombination aus Salzwasser und Sonne.

Personen mit Nahrungsmittelallergien sollten nach einem Urlaubsdomizil Ausschau halten, dessen Küche auf Nahrungsmittelallergien eingestellt ist. Sinnvoll ist es auch, wenn sie eine Unterkunft mit der Möglichkeit zum Kochen auswählen. Wer von einer Hausstauballergie betroffen ist, sollte bei der Wahl der Unterkunft darauf achten, dass diese Zimmer speziell für Menschen mit Allergien anbietet. Die Zimmer sollten u. a. folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie sollten rauchfrei sein.
  • Haustiere dürfen nicht erlaubt sein.
  • Die Betten sollten Allergikerbezüge aufweisen.
  • Die Böden sollten regelmäßig feucht gewischt oder gesaugt werden – mit Staubsaugern, die einen HEPA-Filter aufweisen.
  • Grünpflanzen mit Allergiepotenzial dürfen nicht in den Räumen zu finden sein.

Medikamente für die Reise

Vor der Reise sollten von einer Allergie Betroffene sich zudem mit einer ausreichenden Menge der Medikamente versorgen, die sie für die Dauer ihres Urlaubsaufenthalts benötigen. Dazu gehören nicht nur Tabletten oder Inhalatoren, sondern auch Arzneimittel für den Notfall. Diese sollten Betroffene ohnehin immer in ihrer Tasche haben – egal, ob sie sich am Strand aufhalten, in den Bergen wandern oder die Sehenswürdigkeiten einer Großstadt erkunden. Vor allem für Menschen mit Insektengiftallergien oder allergischem Asthma können Notfallmedikamente u. U. lebensrettend sein.

Falls Allergiker ins Ausland reisen, sollten sie auch an einen internationalen Allergiepass denken, den sie stets dabei haben sollten und der im Notfall Ärzte oder Ersthelfer darüber informiert, dass sie von einer Allergie betroffen sind. Der behandelnde Arzt kann dazu Auskunft geben.

Quelle: Allergikus 4/2014

13.04.15

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