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Die richtige Ernährung bei COPD

Ernährung spielt bei der COPD eine wichtige Rolle. Bei COPD muss die Atemmuskulatur Mehrarbeit leisten. Die Energie, die sie dafür braucht, zieht sie aus der Nahrung. Darum wirkt sich Untergewicht negativ auf die Belastbarkeit aus. Aber auch Übergewicht ist ein Problem, denn es erschwert die Atemarbeit. In beiden Fällen kann die Unterstützung durch eine Ernährungsfachkraft sinnvoll sein.

Ernährungszustand

I. d. R. wird der Ernährungszustand anhand des BMI (Body-Mass-Index) festgestellt. Ein BMI zwischen 21 und 25 gilt als ideal. COPD-Patienten wird empfohlen, einen BMI im oberen Normbereich (bei 25) anstreben.

Bei Mangelernährung

COPD-Patienten haben einen erhöhten Grundumsatz, d. h., ihr Körper verbraucht mehr Energie. Nicht selten leiden die Betroffenen an Appetitlosigkeit oder einem verminderten Geschmacksempfinden. Auch bedeutet das Einkaufen frischer Lebensmittel und deren Zubereitung oft eine besondere Belastung. Die Folge ist, dass viele COPD-Patienten zu wenig Kalorien, Spurenelemente, Vitamine und Eiweiß zu sich nehmen und daher an einer Mangelernährung leiden. In solchen Fällen ist eine energiereiche Nahrung wichtig.

Um das Gewicht zu steigern, sollten hochkalorische Mahlzeiten, eventuell Zusatznahrung eingenommen werden. Auch das Anreichern der Speisen mit Butter, Margarine, Sahne, Öl oder Nüssen kann helfen, mehr Kalorien aufzunehmen.

Bei Übergewicht

Übergewicht fordert dem Körper eine zusätzliche Leistung ab, weil er mehr Sauerstoff benötigen bzw. mehr Atemarbeit leisten muss. Das führt i. d. R. dazu, dass die Betroffenen in ihrem ohnehin schon schwer zu bewältigenden Alltag zusätzliche Belastungen erfahren. Daher ist eine langsame, aber stete Gewichtsreduktion von einem bis zwei Kilogramm pro Monat ratsam. Eine Umstellung auf eine ausgewogene, fettreduzierte Ernährung anhand der Lebensmittelpyramide kann dabei helfen.

Quelle: COPD und Asthma 03/2013

10.02.14

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